Grundbegriffe des Computers, des unbekannten Wesens:
Der Ausdruck PC (Personalcomputer), der als Sammelbegriff für all die folgenden Teile dient und nur mit all den aufgezählten Geräten als eine funktionierende Einheit angesehen werden kann. Die folgenden aufgezählten Geräte gehören unter den Sammelbegriff Peripherie und machen insgesamt den PC aus. Drucker: Da gibt es die verschiedensten Ausführungen. Früher waren es in der Regel Nadeldrucker, wo viele einzelne Nadeln auf ein Farbband schlagen und ein Druckbild zeichnen. Die braucht man heute noch da, wo man Schreibpapier mit mehreren Durchschlägen bedrucken muss. Die gibt es in der Regel höchstens zweifarbig, rot und schwarz, den Farbbändern entsprechend. Laserdrucker: Das sind Drucker, die ein negativ geladenes Druckpulver auf ein positiv geladenes Papier sprühen. Dadurch haften die Farbpartikel auf dem Trägerpapier und sind auch recht langlebig in der Farbqualität. Sie sind schnell und zeichnen ein sehr sauberes Druckbild. Die gibt es mit schwarzer Farbe und mehrfarbig, wobei die mehrfarbigen verhältnismäßig teuer sind. Tintenstrahldrucker: Die heute gebräuchlisten Drucker. Die haben einen Druckkopf mit vielen kleinen Düsen, durch die Tinten unter hohem Druck auf das Papier gesprüht werden. Die gibt es in der Regel mit schwarzer, roter, gelber und blauer Tinte, aus denen alle Farbvarianten gemischt gedruckt werden können. Dann gibt es noch sogenannte Kombigeräte, die einen Scanner (der Fotos oder andere Bilder durch einen Scan aufnehmen kann), ein Faxgerät und einen Tintenstrahldrucker kombiniert beinhalten. Tastatur, kabelgebunden oder über Funk: Eingabegerät Monitor oder Desktop oder Bildschirm: Darstellungsgerät. Maus, kabelgebunden oder über Funk: Bediengerät. Erläuterungen für die Kapazität von Datenträgern: 1000 Kilo-Byte = 1 KB = 1 Million-Byte = 1 Mega-Byte = 1 MB. 1 Giga-Byte = 1 GB = 1.000 Mega-Byte. 1 Terra-Byte = 1 TB = 1.000 GB = 1.000.000 MB. Floppy-Disk-Laufwerk, für flexible Datenträger mit 5 ¼ Zoll Durchmesser: Lesegerät für Floppy-Disks = Datenträger bis 1,5 Mega-Byte = 1,5 MB und heute auch größeren Kapazitäten. CD-Rom-Laufwerk: Lese-, Schreibgerät für Compact-Disks = Datenträger bis um die 700 MB. CD/DVD-Rom-Laufwerk: Lese-, Schreibgerät für CD´s und DVD´s = bis 4,7 GB (Giga-Byte) und heute auch größeren Kapazitäten. USB-Sticks: Das sind kleine steckbare Stifte, die in der Regel Kapazitäten von 1 GB bis zur Zeit 64 GB haben und ideal sind für den Transport von Daten von PC zu PC. In der Zukunft wird es wohl auch größere Kapazitäten geben, da die Entwicklung immer weiter fortschreitet. Hard-Drive = HD=Festplatten: Datenträger von ca. 40 GB bis 1 oder mehr TB (Terra-Byte). RAM-Bausteine = Flüchtigeelektronische interne Speicher von 256 KB bis zur Zeit 4 GB pro Bausteinriegel. Flüchtig heißt, der Computer benutzt diese Speicherbausteine zum Zwischenspeichern von Daten, um die Arbeitsabläufe zu beschleunigen und beim Ausschalten des Computers = PC´s, werden diese Daten gelöscht, so dass diese Bausteine bei jedem Neustart des PC´s wieder leer sind. Nun zu weiteren Grundbegriffen wie Hardware: Hardware ist alles was man anfassen kann. Grundbegriff Software: Ist alles was nicht fassbar ist mit dem Grundbgeriff der Software umschrieben. Das Betriebssystem (überwiegend Windows in verschiedenen Ausführungen von Microsoft), das die Software ist, die überhaupt erst den Betrieb des PC´s ermöglicht. Das Bios, was im Grunde das Gehirn des PC´s ist, im Bios ist alles hinterlegt, was der PC kann. Zur Zeit arbeiten wir mit dem Betriebssystem Windows XP Professional, SP 3. Auf dem Markt aktuell ist zur Zeit Windows Vista, mit Servicepack 1, das sich wegen vieler Probleme aber nicht durchgesetzt hat und in den Startlöchern steht Windows 7, das wohl 2010 auf den Markt kommen wird. Die in allgemeinen auf einem PC vorhandene Software sind folgende Programme: Browser: Das sind die Programme, mit denen der Zugriff auf das Internet möglich ist, als es da gibt, den Internet-Explorer von Microsoft (der Browser, der im Vergleich mit den folgenden aufgezählten Browsern, der am schlechtesten bewertete ist), gemeinsam mit dem Mailprogramm Outlook. Den Browser Firefox von Mozilla, mit dem Mailprogramm Thunderbird. Den Browser Opera von Opera und den Browser Safari von Apple. Dann gibt es weiter die sogenannten Officeprogramme, das sind Programmpakete die in der Regel beinhalten eine Textverarbeitung, eine Tabellenkalkulation, ein Bildbearbeitungs- und Erstellungsprogramm und verschiedene andere integrierte Programme zum Präsentieren u. ä. Als es da gibt das Officepaket von Microsoft, eines von SUN und eines von Softmaker, wobei sich die beiden erstgenannten weniger in der Leistung als im Preis unterscheiden. Von Microsoft ist zur Zeit die Version Office 2007 auf dem Markt, von SUN Starwriter 8. Wir arbeiten immer noch mit der etwas älteren Version des Officeprogrammes Starwriter von SUN in der Version 5.2. Diese Version ist zwar schon einige Jahre auf dem Markt, deckt aber immer noch alle Anforderungen, die wir an ein Officeprogramm haben, ab. Auf dem Bildschirm sind viele kleine Bildchen zu sehen, die sogenannten Icons, die jeweils einzelne Programme darstellen, die durch einen Doppelklick mit der linken Maustaste gestartet werden können. Unten links am Bildschirmrand ist die sogenannte Taskleiste, in der ebenfalls Icons zu sehen sind. Auch da liegen ausführbare Programme hinter, die mit einem einzigen Klick der linken Maustaste gestartet werden können, darum heißt diese Leiste auch Schnellstartleiste. Unten rechts am Bildschirm ist der SysTray, dort sieht man ebenfalls viele kleine Icons, das sind alles die Programme die mit dem Betriebssystem Windows automatisch mitgestartet werden und während des Betriebs des PC´s bestimmte wichtige Aufgaben ausführen. Wenn man mit dem Mauspfeil langsam darüber fährt, bekommt man in der Regel in einem Fenster, das dann aufgeht, angezeigt wer sie sind und was sie machen. Was ist wichtig im Umgang mit dem „unbekannten Wesen", dem PC?? Grundsätzlich und als allererstes, der Schutz der persönlichen Daten und der Schutz der Arbeit auf dem PC durch regelmäßige Datensicherungen! Was heißt: Datensicherung machen, Datensicherung machen und nochmal Datensicherung machen!! Das allererste Backup (Datensicherung) macht man nach der Erstinstallation des PC´s und bewahrt diese als kostbares Gut außerhalb des Bereichs des PC´s auf, denn, wenn das Büro abbrennt und das Backup auch?? Nützt das alles nix. Und wenn der PC geklaut wird und alle umliegenden Datenträger gleich mit, ist auch das Backup zum Teufel. Was heißt, der Aufbewahrungsort der Backups ist immer der Ort, wo der PC NICHT ist!Die ersten drei Backups macht man in einem wöchentlichen Abstand und danach zumindest ein Backup im Quartal, das muss der Anwender dann selber entscheiden, wie wichtig ihm seine Daten sind. Und zwar macht man Backups nach dem Großvater-, Vater-, Sohn-Prinzip. Jeweils die jüngste Datensicherung ist der Sohn und wenn der Großvater doppelt wird, kann man die älteste Datensicherung, den Großvater, vernichten, bzw. löschen, wenn man auf einem externen Datenträger die Backup´s macht. Gute Datensicherungs-Programme gibt es ausreichend auf dem Markt, von kostenpflichtig bis Freeware z. B. von imgburn sowie ein weiteres gutes deutsches kostenloses Brennprogramm CD-Burner XP sowie ebenfalls zu erwähnen ist das Programm von Ashampoo. Zur Ausführung von Befehlen im DOS ist zu beachten: (Der _ Unterstrich heißt beim Ausdruck von Befehlen immer „Leerschritt!". Alternativ sind beim Druck von Befehlen in Fachzeitschriften kleine mittig angeordnete Punkte als Leerschritt zu deuten.) Man sollte sich einiges an Programmen auf den Desktop holen, zumindest solange der Desktop dadurch nicht optisch zu überladen wird und bis einem der Umgang mit den folgenden Programmen in Fleisch und Blut übergegagngen ist. Als erstes holt man sich aus den Systemprogrammen das Programm „Eingabeaufforderung" = „C:" auf den Desktop, geht runter ins DOS und führt folgendes aus: „compact_ /c_/s_/i_C:*.*" damit wird der PC alle auf der Harddick vorhandenen Dateien mit einem Faktor von bis zu 6:1 komprimieren. Das schafft Platz und macht die Platte schneller. Das Programm Ccleaner aus dem Internet laden und ausführen. Damit kann man zum einen alte Programme deinstallieren, dann die Platte reinigen und dann die Regedit, die wichtigste Datei von Windows, reinigen, sichern und komprimieren. Zumindest für die Zukunft sind dann mindetstens einmal wöchentlich eine Datenträgerbereinigung durchzuführen und einmal wöchentlich eine Systemwiederherstellung manuell durchzuführen, dazu zumindest monatlich eine „Defragmentierung" der Festplatten. Das alles findet man unter den „Systemprogrammen". Mit Mausklick rechts auf die jeweiligen Systemprogramme sollte man sich diese Programme auf dem Desktop installieren, damit man sie nicht vergisst sondern immer im Auge hat. Als nächstes die Absicherung nach Außen durch Installation eines Antivirenprogrammes sowie weiterer Schutzprogramme gegen Spyware, Trojaner, Viren und ihresgleichen an Schadsoftware. Vorrangig zu nennen sind da meiner Meinung nach avira, avg sowie ad-aware & lavasoft, die beide für den Privatanwender Freeware = kostenlose abgespeckte Versionen anbieten. Ich selber kann Ihnen die Kaspersky Suite CBE von Kaspersky, die auf „Computerbild" angeboten wird, empfehlen, die ich selber nutzte und die das ganze Spektrum an Schutzsoftware bietet und das 1. Jahr nach Registrierung völlig kostenlos war. Für den Inhalt verantwortlich i.S.d.P.: Günter J. Hammes, Heckinghauser Str. 18, 42289 Wuppertal, 0202-554954. Mail: gjh@nord-west-service.de