Medizin

Haarausfall – Was kann getan werden?



Haben sie auch schon vor dem Spiegel gestanden und mit kritischen Augen ihren Haaransatz angeschaut? Dann geht es ihnen wie den meisten Männern. Hormonell bedingter Haarausfall trifft früher oder später fast alle Männer. Je früher, desto schlimmer empfindet es die betroffene Person.

Mit medikamentöser Behandlung lässt sich ein Fortschreiten des Haarausfalls bestenfalls stoppen. Solche Therapien sind aber in der Regel sehr teuer und meist ist die „Platte“ schon deutlich sichtbar, bis sich man(n) zu den teuren Medikamenten entschlossen hat.

Was also tun, wenn die Haare ausgegangen sind? Die beste und einzige Lösung, neben dem Toupet, ist die Haartransplantation. Dabei werden lebende Haarwurzeln aus dicht bewachsenen Regionen in die kahlen Stellen „verpflanzt“.  Solche transplantierten Haarwurzeln produzieren bereits nach kurzer Zeit wieder normales Haar, welches sich wie das übrige Haar waschen, kämmen, ja sogar färben lässt.

Die Behandlung geschieht unter lokaler Betäubung bei einem Spezialisten und dauert, je nach Menge der Haarwurzeln, zwischen 3 – 9 Stunden pro Behandlung.

Die Risiken der Behandlung sind allein kosmetischer Natur:  die Wuchsrichtung der Haare nicht beachtet, ein zu tief angesetzter Haaransatz oder ungleichmäßig dicht verteilte Haarwurzeln. Um Unfälle dieser Art zu vermeiden, sollte man sich vorher über den Arzt informieren. Dabei gilt, je mehr Erfahrung, desto besser.

Preislich bewegen sich Haartransplantationen, in Abhängigkeit vom Aufwand, ab 2000 € aufwärts. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt, aber auch für relativ wenig Geld lässt sich ein großes Stück Lebensqualität erkaufen.

Haarverplanzungen werden nicht nur auf dem Kopf durchgeführt. Auch Bart und Augenbrauen werden erfolgreich kaschiert.


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