Haarinfos
1957 wurde die Haarerkrankung Alopecia Areata zum ersten Mal bekannt. Seither wird sie immer wieder untersucht, damit man den Auslöser dafür eindeutig identifizieren kann. Doch ist dies bis zum heutigen Tage nicht vollständig gelungen. Man geht zwar stark davon aus, dass das Immunsystem dabei eine große Rolle spielt, doch wirklich sicher ist sich keiner. Dennoch zählt der kreisrunde Haarausfall heute zu den Autoimmunerkrankungen. Das bedeutet, dass das körpereigene Abwehrsystem verantwortlich für den Haarausfall ist. Immerhin geht es dagegen vor. Anders wie etwa diffuser Haarausfall, der durch Stress oder Störungen der Hormone ausgelöst wird, bekämpft der eigene Körper die Haare. Oftmals tritt Alopecia Areata in Verbindung mit anderen Erkrankungen wie der Schilddrüse, oder Vitiligo, auf. Die meisten Betroffenen von kreisrundem Haarausfall bewegen sich in einer Altersklasse die zwischen 10 und 30 Jahren liegt. Natürlich können auch ältere Menschen davon betroffen sein, jedoch zeigen Statistiken dass sich die Mehrheit in diesem Bereich befindet. Eine Behandlung sollte auf jeden Fall angestrebt werden. So verschwinden die kahlen Stellen bei einigen Patienten in einem Zeitraum von sechs Monaten fast wieder von selbst, andere benötigen ein Jahr bis die vollständige Heilung eintritt. Der behandelnde Arzt macht nichts verkehrt, wenn er den Patienten auf eine Immuntherapie hinweist und diese auch mit ihm durchführt.
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