Haarverdichtung / Haarverlängerung
Leider ist nicht jeder Mensch mit der Haarpracht gesegnet, die ihm gefallen würde. Doch auch wenn die Natur den Menschen nicht freiwillig so schmückt, wie er es gern haben würde, muss niemand diesen Fakt so hinnehmen. Bereits seit einigen Jahren gibt es die Technik der Haarverdichtung. Dabei werden einzelne Haarsträhnen in das eigene Kopfhaar eingebracht, so dass dieses dichter und/oder länger wird. Am häufigsten wird die Haarverdichtung bei Haarausfall oder bei von Natur aus dünnem Haar angewendet. Für andere Menschen ist es nicht erkennbar, ob es sich nun um den eigenen Kopfschmuck handelt oder ob etwas nachgeholfen wurde.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine Haarverdichtung zu erzielen. So gibt es, wie bereist erwähnt, die Variante der Haarintegration. Eine andere Möglichkeit, die vor allem bei Haarausfall zum Einsatz kommt, ist das Anfertigen und Anpassen eines Toupets oder einer Perücke. Dies wird dann Teilhaarersatz genannt. Diese werden durch Bonding (flächiges Aufkleben auf der Kopfhaut) oder durch Micropoint (Verknüpfung mit bestehenden Haaren, punktweise) befestigt. Der Übergang ist nahezu unsichtbar.
Bei Haarausfall kommt das so genannte Lacing zum Einsatz. Dabei werden Haare auf ein Netz geknüpft. Die eigenen Haare werden durch dieses Netz hindurch gezogen. Die Befestigung des Netzes auf dem Kopf erfolgt durch Micropoint oder durch Hairweaving (ein "Webring" wird mit dem eigenen Haar verflochten). Zum Auffüllen bestimmter Stellen auf dem Kopf werden Tressen verwendet. Sie können auch bei sehr dünnem Haar eingesetzt werden, was bei Hairextensions / Haarverlängerung nicht der Fall ist. Man erreicht damit ein größeres Volumen und eine Zunahme der Länge des Haares. Befestigt werden die Tressen durch Hairweaving.
|