Medizin

Haarverpflanzung - Eine Alternative zur Glatzenbildung



Manche trifft es bereits in der Blüte der Jugend, andere wiederum in der Reife der Jahre. Doch egal in welcher Lebensphase einem der Haarverlust droht, er wird von den meisten Betroffenen als ein Makel wahrgenommen, der die Attraktivität deutlich schmälert. Besonders Männer sind aufgrund von hormonellen Bedingungen von diesem Phänomen betroffen – laut einer Studie schwindet bei 80 Prozent der deutschen Männer der  geliebte Haarschopf im Laufe ihres Lebens.

Zum Segen für diese Gruppe verspricht die sich stetig weiterentwickelnde Methode der Eigenhaartransplantation Abhilfe. Bei dieser Methode, die durch ärztliches Fachpersonal und unter   Betäubung durchgeführt wird, werden Haarwurzeln aus üppiger bewachsenen Stellen des Kopfes in die betroffenen Regionen verpflanzt. Die Haarwurzeln werden vor der Verpflanzung geteilt, um ein dauerhaftes Nachwachsen der Haare nach der Transplantation zu gewährleisten.

Nach der Wundheilung, die durch regelmäßiges Eincremen der Kopfhaut mit einer speziellen Lotion gefördert werden kann, stellt sich bei vielen der Patienten der gewünschte neue Haarwuchs meist nach 8-10 Wochen ein. Bei manchen Patienten wachsen die durch den Eingriff eingepflanzten Haare am Kopf an, bei den meisten Fällen kommt es jedoch zu einem Ausfall dieser Haare, bevor das eigentliche Neu-Haarwachstum einsetzt.

Wer sich zu dem Schritt einer Eigenhaartransplantation entscheidet, sollte sich zunächst von einem spezialisierten Arzt ausführlich zu seinen individuellen Möglichkeiten beraten lassen. Ebenfalls ist der finanzielle Aufwand zu berücksichtigen: Eine Eigenhaartransplantation schlägt durchschnittlich mit 2000 Euro zu Buche.


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