Handy

Handys mit Verträge



Beim Simlock handelt es sich um einen Netzcode. Dieser sorgt für eine Einschränkung der Nutzbarkeit des Mobilfunkgerätes hinsichtlich der SIM-Karten. Handys werden beim Simlock dabei so gesperrt, dass nur die SIM-Karten von bestimmten Ländern bzw. die von bestimmten Anbietern und  Netzen akzeptiert werden. Die in Deutschland üblichste Variante ist die totale SIM-Kartensperre. Hierbei kann nur eine ganz bestimmten SIM-Karte benutzt werden. Für den Fall, dass diese Karte nicht funktioniert oder beschädigt ist, ist das Handy nicht mehr betriebsfähig und reparaturbedürftig. Die Aktivierung von einem Handy ist dabei an das Einlegen der ganz bestimmten SIM-Karte und der Eingabe der SIM-Kartennummer gebunden. Handys mit Verträge verfügen in Deutschland grundsätzlich über einen Simlock. Der Hintergrund ist der, dass durch den Simlock verhindert werden soll dass die Handys mit den SIM-Karten anderer Dienstanbieter genutzt werden sollen. Auch Vertragskarten von Dienstanbieter, die das gleiche Mobilfunknetz nutzen, sind in diesen Handys nicht nutzbar. Eine Amortisation (das heißt ein Entfernen des Simlock) ist je nach Vertragspaket bzw. je nach Dienstanbieter in Deutschland frühestens nach einer Laufzeit des Vertrages von 12 Monaten oder gar erst nach 24 Monaten möglich. Das heißt durch den Simlock entsteht nicht nur eine langfristige Bindung an einen Anbieter, sondern auch an ein Handy.


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