Es ist nicht grundlos, dass sich immer mehr Menschen und insbesondere auch die ganz jungen unter uns vermehrt mit alternativen Behandlungsmethoden auseinandersetzen. Viel zu lange wurden blind Medikamente eingeworfen, der Beipackzettel mit den unerwünschten Nebenwirkungen fand wenig Beachtung. Inzwischen ist man interessiert daran zu wissen, WAS man da eigentlich verschrieben bekommt.
Die Natur ist die weltweit größte Apotheke. Unsere Vorfahren haben sich seit jeher dieser immensen Vielfalt bedient, um Leiden zu verringern und Krankheiten zu heilen. Seit der Mensch ein Mensch ist, befasst er sich mit Krankheiten und natürlich auch mit dem Tod. Dass die Schulmedizin heute ist wo sie ist, verdankt sie dem ewig langen Streben der Menschheit körperliche sowie psychische Probleme in den Griff zu bekommen.
Zahlreiche Ärzte – also auch Schulmediziner – sind daran interessiert mit ihren Patienten auch alternative Behandlungswege zu beschreiten. Die Schulmedizin und die Alternativmedizin sollten sich gegenseitig ergänzen, anstatt zu bekämpfen.
Inzwischen haben es auch die Vitalpilze, auch Heilpilze genannt, geschafft, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Das Heilen mit Hilfe von Vitalpilzen bezeichnet man als Mykotherapie. Ob im Sinne der Prävention oder als unterstützende bzw. alleinige Therapie wird die Anwendung von Heilpilzen befürwortet. In unseren Gefilden ist die wissenschaftliche Basis noch zu gering, um eine Zulassung der Präparate als Arzneimittel in die Wege zu leiten. In China jedoch werden die Heilpilze bereits seit Jahrhunderten als Rezepturbestandteile eingesetzt.
Die Liste der Krankheiten, bei denen die verschiedenen Vitalpilze eingesetzt werden können, ist sehr lang. Ob Arthrose, Durchfall, Übergewicht, Schlafstörungen, Viruserkrankungen, Gastritis, Rheuma oder Tumorerkrankungen: Die Anwendungsbereiche der Vitalpilze sind mannigfaltig.
Hier sei noch davor gewarnt, einfach bestehende Therapien abzubrechen und Vitalpilze anzuwenden, ohne dies mit einem Mediziner besprochen zu haben. In Vitalpilzen wohnt ohne Zweifel eine heilende Kraft – dennoch wird davon abgeraten, sich einer Selbstmedikation zu unterziehen, insbesondere dann, wenn schwere Erkrankungen vorliegen!