Hydraulikoel und andere Schmierereien
Unverzichtbar und aus unserem Leben nicht mehr weg zu denken, sind die Errungenschaften, die uns so mancher Physiker hinterlassen hat. Im Bereich der Hydraulik profitieren wir noch heute von den Erfindungen Joseph Bramah, der die erste hydraulische Presse und die Bierzapfanlage erfand. Heutzutage verrichten große Maschinen unsere Arbeit. Wir müssen lediglich noch den einen oder anderen Hebel umlegen, einen Schalter betätigen oder ein Knöpfchen drücken. Dank der Hydraulik-Zylinder ist der Kraftaufwand für uns Menschen minimal geworden. Damit unsere Maschinen möglichst optimal und effizient funktionieren, bedurfte es einiger Verbesserungen und Weiterentwicklungen. Frühe hydraulische Maschinen arbeiteten noch mit Wasser. Das hatte jedoch den gravierenden Nachteil, dass es zu Korrosionsschäden führte. Auch ist die Kompressionsfähigkeit von Wasser 40 Prozent geringer als bei neueren Hydraulikölen. Diese gibt es für verschiedene Anwendungsbereiche optimiert als Mineralöl-Wassergemische oder komplett auf Mineralölbasis mit verschiedenen Zusätzen. Auch synthetische Hydraulikflüssigkeiten, die eine besonders hohe Dichte aufweisen und bei Temperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius eingesetzt werden können, werden heute verwendet. Sie zeichnen sich ebenso wie die Mineralöl-Wassergemische durch einen hohen Flammpunkt aus, jedoch greifen sie die Dichtungswerkstoffe in den Zylindern an und können Probleme beim Ansaugverhalten von Pumpen verursachen. Deshalb finden sie eher selten Anwendung. Am häufigsten wird das Mineralöl, besser bekannt unter dem Namen Hydrauliköl, in hydraulischen Anlagen verwendet.
Kontaktperson : Andreas Mettler E-Mail : presse@mettlerweb.de
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