Medizin

Infektionen nach Schönheitsoperation ist ein allgemeines Problem


Patienten, die nach Asien, Philippinen oder nach Thailand reisen um Geld für eine Schönheitsoperation zu sparen, sollten wissen, dass es einige Gefahren in diesen Ländern gibt. Allgemeinchirurgen am Staatmarinekrankenhaus in Okinawa sagten, dass sie eine Zunahme von Patientinnen mit Komplikationen bei Schönheit OP´s festgestellt haben.

Eines der Hauptprobleme liegt darin, dass der behandelnde Chirurg, der den Eingriff durchgeführt hat nicht mehr greifbar ist. Der Patient ist wieder in seinem Heimatland und die eventuell aufgetretenen Komplikationen müssen durch andere Ärzte behandelt werden.

Die häufigste Komplikation ist die Wundinfektion, die angeblich deutlich öfter auftritt als in europäischen Kliniken oder Behandlungszentren. Schadenersatzansprüche gegen den Arzt oder die Klinik dürften keinen Erfolg haben. Wie sauber (steril) diese Kliniken oder ambulanten Einrichtungen arbeiten sei dahingestellt. Die fachliche Qualifikation der Ärzte dürfte nicht dem europäischen Standard entsprechen. Es soll damit aber nicht gesagt werden, dass alle Ärzte ausserhalb Europas keine Ausbildung besitzen. Es gibt mit Sicherheit sehr gut qualifizierte Ärzte für die plastische Chirurgie. Die Gefahr auf einen Scharlatan hereinzufallen ist aber deutlich grösser als z.B in Deutschland wo die Ausbildung zum plastischen Chirurgen geregelt ist. Es ist gerade in diesem Bereich äusserst wichtig genaue Erkundigungen über den Operateur einzuholen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite medhost.de


Firmenname : Promeus
Kontaktperson : Dr. med. W.Kellner






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