Internetspiele und der Nachwuchs
Früher war es vergleichsweise einfach für Eltern zu entscheiden, welches Spiel die eigenen Kinder am Computer nutzen dürfen sollen und welches nicht. Es war keine große Angelegenheit den Datenträger eines ungeeigneten Angebotes im Schrank einzuschließen oder auch von der Festplatte zu löschen, wenn dies aus pädagogischen Gesichtspunkten angebracht schien. Doch die Zeiten haben sich geändert: Das Internet selbst ist längst zu eine Spielewiese geworden und wer seinen Kindern den Zugriff auf das Internet gestattet, eröffnet ihm damit auch schier unendliche neue Quellen, spielerische Angebote zu starten. Nicht jedes Internetspiel ist für Kinder geeignet. Nicht jedes Angebot visiert die Zielgruppe der Jugendlichen an. Im Idealfall sollte man versuchen mit den eigenen Kindern Zeit am Computer zu verbringen. So findet man heraus: Für welche Onlinespiele interessiert sich der Nachwuchs? Welche Angebot sind interessant, welche nicht. Wer im Gespräch mit seinen Kindern bleibt, wer den Dialog aufrecht erhält, der bekommt auf diesem Weg ausreichend Feedback um die Entwicklung der Computernutzung im Auge zu behalten. Für jüngere Kinder gibt es spezielle Angebote im Internet, die nach bestimmten pädagogischen Gesichtspunkten entwickelt worden sind. Unabhängig von Fragen des Jugendschutzes hat es auch nicht viel Sinn, sehr jungen Kindern das Spielen komplexer strategischer Onlinespiele nahezulegen. Einfache Geschicklichkeitsübungen und lustige Wortspiele scheinen die bessere Wahl zu sein. Mit fortschreitendem Alter darf man dem Jugendlichen getrost mehr Selbstverantwortung bei der Auswahl der Spiele überlassen. Denn spätestens zum 18. Geburtstag darf und soll der Junge Mensch diesbezüglich in der Lage sein, seine eigenen Entscheidungen zu treffen.
Kontaktperson : Andreas Mettler E-Mail : presse@mettlerweb.de
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