Kunst und Kultur

Jonglieren – heute und damals in China



 

Wer und wann das Jonglieren erfand, ist nicht bekannt. Bekannt ist nur, dass die Bewegungskunst unter der Zuhilfenahme von damals alles andere als speziellen Bällen (anders als heute, wo es spezielle Jonglierbälle gibt) schon seit der Antike bekannt ist.

Als ältester Nachweis gilt eine Zeichnung im Grab von einem unbekannten ägyptischen Prinzen, das Frauen und Jonglierbälle zeigt. Aber auch im Alten Rom und Alten Griechenland praktizierte man die Bewegungskunst des Jonglieren schon sehr früh.


Letztlich war es aber China, das im Bezug auf das Jonglieren und die Entwicklung von Requisiten dafür eine Vorreiterrolle übernahm. So ist zum Beispiel das Diabolo eine chinesische Erfindung. Diabolospieler gab es in China dabei schon um 1766 v. Chr. herum. Rund ein Jahrtausend – im Jahr 1794 – schließlich fand das Diabolo auch seinen Weg nach Europa und zwar durch ein entsprechendes Geschenk des Kaisers Qianlong an den Botschafter Englands in China, Lord George Macartney. Letztlich war das Diabolospiel in Frankreich insbesondere in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sehr beliebt. Das Diabolo arbeitet dabei nicht mit ganzen Jonglierbälle, sondern nur mit Doppelkugeln, die nach außen hin offen und zusammengeklebt sind.


Aber auch im eigentlichen Jonglieren waren die Chinesen schon früh „groß“. Es gab dabei wahre Jonglierkünstler. Diese verwendeten aber keine Jonglierbälle, sondern auch Dinge, wie Schwerter. So jonglierte zum Beispiel Lan Zi aus der Provinz Song Erzählungen nach mit gleich sieben Schwertern. Der Chinese Xiong Yiliao hingegen jonglierte gleich mit neun Bällen. Dass außer Jonglierbälle auch andere Gegenstände verwendet wurde zum Jonglieren, ist aber auch aus dem Mittelalter bekannt. Anstelle Jonglierbälle zu benutzen, verwendeten einige Künstler und Akrobaten auch mit Messern.




Firmenname : Nicola Lavacca
Kontaktperson : Nicola Lavacca
Tel : 0039080603252
E-Mail : werbeagentur@artikel-verzeichniss.de

Google
 




Registrieren
Passwort vergessen?
 






© "Bienia Consulting"
Impressum

 

 
 

Prepaidkarten | Prepaid Kreditkarten | PSP