In den vergangenen zwanzig Jahren hat der Anteil an Kachelöfen stetig abgenommen – es gab nur sehr wenige Leute, die sich für den Kauf eines solchen Ofens entschieden haben. Doch in den letzten Jahren ist eine Trendwende eingekehrt. Aufgrund der steigenden Preise von Heizöl und Erdgas lassen sich immer mehr Familien einen Kachelofen bauen. In den meisten Fällen wird die Entscheidung dadurch begründet, dass man mit einem Kachelofen sehr viel günstiger als mit einer Zentralheizung heizen kann. Je nach Größe des Wohnraums wird der Kachelofen entweder ausschließlich zum Heizen genutzt, oder als Unterstützung zur bestehenden Heizungsanlage.
Wer sich für den Kauf eines Kachelofens entscheidet hat zwei Möglichkeiten. Zum einen besteht die Möglichkeit einen Kachelofenbausatz zu erwerben und dementsprechend den Ofen zu errichten, zum anderen kann man den Ofen auch individuell vom Kachelofenbauer errichten lassen. Die erste Variante ist auf jeden Fall die günstigere Variante: die Preise beginnen bei ca. 3.000 Euro. Aber der Gang zum Kachelofenbauer bringt ebenfalls einen Vorteil mit sich. Denn letztendlich gelangt man nur auf diese Art und Weise an einen wirklich individuellen Kachelofen, der optimal auf die Beheizung der Räumlichkeiten ausgelegt ist und sich auch optisch bestens in die Immobilie einfügt.
Eine Alternative zum Kachelofen stellt der so genannte Kaminofen dar. Hierbei handelt es sich um verhältnismäßig günstige Öfen, die ebenfalls mit Brennholz betrieben werden. In der Anschaffung sind diese Öfen deutlich günstiger, aber dafür gliedern sie sich meistens nicht so optimal in den Wohnraum ein. Ein Kaminofen ist meistens dann die erste Wahl, wenn man eine modern eingerichtete Wohnung mit einem Ofen ausstatten möchte, denn dort würde ein Kachelofen rein optisch betrachtet eventuell nicht ganz so gut hineinpassen.