Obwohl der Hund eigentlich vom Wolf abstammt, hat der Mensch es geschafft, diesen Wolf für dermaßen viele Aufgaben „umzuzüchten“ und auch sein Aussehen so zu Variieren, dass inzwischen mehr als Hundert anerkannte Hunderassen daraus entstanden sind. Jedes Jahr kommen neue Hunderassen hinzu, die sich aus gelungenen Kreuzungen von zwei anderen, bereits bestehenden Rassen ergeben, aber andere Rassen, wie z.B. der Agassin, sterben wiederum aus. Manche Hunderassen kennt man, da man ihnen Tag für Tag auf der Straße begegnet. Selbst der Laie kennt Hunderassen, wie z.B. den Dackel und den Schäferhund. Anders sieht es da mit etwas ausgefalleneren Hunderassen, wie z.B. dem Landseer aus. Dieser Hund ist ein großes schwarz-weißes Tier, das dem Bernhardiner oder dem Neufundländer ähnelt, das von der Küste Neufundlands stammt, dessen Wurzeln aber nach Spanien und Portugal zurückreichen. Den Namen bekam die Rasse nach dem britischen Maler Sir Edwin Henry Landseer, der es liebte, die adligen Personen, die er malte, in Begleitung eines solchen Hundes darzustellen. So sieht man auf fast allen seinen Bildern sieht man daher die dargestellten Personen zusammen mit dem für Sir Landseer typischen Hundes.
Der Landseer ist ein wunderbarer Familienhund, wobei er gerade wegen seiner Größe und Stärke von Anfang an konsequent erzogen werden sollte. Eine seiner herausragenden Eigenschaften ist seine Liebe zum Wasser. Wer sich einen Landseer zulegt, sollte in der Nähe eines sicheren Gewässers wohnen, damit der Hund seiner Leidenschaft, dem Schwimmen, auch ausreichend frönen kann. Und genau diese Liebe zum Wasser und seine Schwimmfähigkeiten machen den Landseer auch zu eine guten Rettungsschwimmer. Schon viele Menschen sind von Landseern vor dem Ertrinken gerettet worden.