Kleine Geschichte des Antiquariats
Der Handel mit dem Gebrauchtbuch wurde schon im frühen Alter der Handschriften betrieben, dort wurden allerdings nur Schriften aus dem Nachlass gehandelt. Ausgemacht als eine der ersten Antiquariate wurden die Stationarii der italienischen Hochschulen, welche den Vertrieb von Büchern und Schriften betrieben. Eigenständlich wurde das Antiquariat jedoch erst Ende des 18. Jahrhundert. Hier entwickelte sich der Antiquariatsbuchhandel neben dem normalen Sortimentsgeschäft. Durch die Romantik, die eine erhebliche Nachfrage für ältere Literatur erzeugte, stieg die Nachfrage nach dem „<a href="http://www.buch-klaus-lange.de"> Gebraucht Buch</a>“. Ebenfalls um diese Zeit wurden die ersten Kataloge mit gebrauchten Büchern als Verkaufsmittel eingesetzt. Die Bedeutung der Antiquariate wurde in Folge von Überproduktion und technische Veränderungen im Druckverfahren, wie Schnellpresse, Illustrationsverfahren, Buchbindereiverfahren und andere, erhöht. Bis zum 1.Weltkrieg erreichte der Antiquariatsbuchhandel einen enormen Anstieg. In diese Zeit wurden bedeutende Antiquariate gegründet wie „Friedländer & Sohn“ und „Joseph Baer & Co.“ Aus der Rosenthal’schen Antiquariate. Der erste Weltkrieg unterbrach diese Entwicklung nachhaltig.
Kontaktperson : klaus lange E-Mail : k.lange@t-online.de
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