Kräutersamen
Das gesunde Kochen ist wieder interessant geworden. Kräuter helfen dabei neue Geschmacksrichtungen zu finden und kreativ mit Zutaten umzugehen. Ein eigener Kräutergarten ist da sehr hilfreich. Eine kostengünstige Variante ist es, Kräuter aus Samen selbst zu ziehen. Man braucht Platz auf einer warmen Fensterbank, ein paar Schälchen und Töpfchen und natürlich hochwertiges Saatgut. Für die mediterranen Kräuter wie Thymian, Salbei und Lavendel ist es von Vorteil, wenn man diese an einem warmen Platz vorzieht. Robustere Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Dill, Melisse oder Wildkräuter können direkt in ein vorbereitetes Beet gesäht werden. Kräutersamen dienen aber nicht nur zum Aussähen, sondern sind auch als Gewürz zu verwenden. Zum Beispiel gibt Fenchelsamen im Eintopf ein köstliches Aroma oder Zwiebelsamen in einem Curry mit Hühnchen und Ananas. Kräutersamen müssen mit Sorgfalt behandelt werden. Der ideale Zeitpunkt zum Einkaufen sind die späten Wintermonate, wenn die Tage schon ein bisschen länger werden. Dann sitzt man voller Tatendrang vor Samenkatalogen und plant seinen Kräutergarten für den Sommer. Ist das Saatgut zuhause eingetroffen, sollte man es bis zur Aussaat an einem kühlen, schattigen und trockenen Ort aufbewahren. Bei falscher Lagerung der Kräutersamen kann es dazu kommen, dass nicht alle Samen keimen. Im März können die ersten Samen in Schalen oder Töpfen ausgesäht werden. Diese müssen freilich drinnen auf der warmen Fensterbank stehen. Sie sollten möglichst hell stehen, aber nicht direkt von der Sonne beschienen werden. Damit sie besser keimen, deckt man sie mit einer Frischhaltefolie ab. So ist der Feuchtigkeitsverlust geringer. Sobald es warm genug ist, kann man die Kräuter nach draußen pflanzen.
Kontaktperson : Anja W. E-Mail : anja.w@gartenrot.com
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