Ein Beamtendarlehen können Beamte auf Lebenszeit und unkündbare Angestellte im öffentlichen Dienst erhalten. Ein Beamtendarlehen ist eine Kombination aus einem tilgungsfreien Darlehen und einer Kapitallebensversicherung.
Die Zinsen werden über die gesamte Laufzeit festgeschrieben und verändern sich nicht. Es handelt sich hierbei um langfristige Darlehen mit einer Laufzeit von 12 bis 20 Jahren. Bei einem Beamtendarlehen gibt es keine laufende Tilgung, die Darlehenssumme bleibt konstant, sofern keine Sondertilgungen getätigt werden, die gestattet sind. Am Ende der Laufzeit wird durch die Lebensversicherung das Darlehen getilgt und man erhält darüber hinaus die Überschussbeteiligung ausbezahlt.
Durch die Finanzierung über eine Kapitallebensversicherung ist die Familie im Todesfall vor der Rückzahlung des Darlehens abgesichert. Die Darlehenshöhe zwischen 5.000 und maximal 100.000 Euro bestimmt der Darlehensnehmer selbst. Die Vorteile eines Beamtendarlehen liegen auf der Hand. Zum ersten ist es von Vorteil, die Familie im Todesfall abgesichert zu wissen. Bei Berufsunfähigkeit werden von den meisten Anbietern die Versicherungsbeiträge weiterhin gezahlt. Zusätzliche finanzielle Vorteile entstehen durch Auszahlung der Überschussbeteiligung am Ende der Laufzeit.
Die monatliche Belastung ist niedrig, da nur Zinsen und keine Tilgungsbeträge gezahlt werden. Der günstige Zinssatz bleibt über die gesamte Laufzeit bestehen. Zinserhöhungen betreffen den Darlehensnehmer also nicht.
Eine Bedingung ist an die Gewährung eines Beamtendarlehns geknüpft: bestehende Kreditverpflichtungen müssen mit dem Beamtendarlehen abgelöst werde, außer Hypotheken.