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Maca – die Energieknolle aus den Anden



Die Maca-Pflanze (L. peruvianum Chacón) ist eine sehr zähe und beständige Pflanze aus der Familie der Senf-Pflanzen die in den peruanischen Anden angebaut wird. Durch die widrigen Wetterverhältnisse, bis zu 4500 Metern, hat die Macapflanze eine hohe Frosttolleranz ausgebildet. Sie ist von niedrigem Wuchs und die welligen Blätter liegen dicht am Boden an. Die Blüte ist weißlich und selbstbefruchtend und pflanzt sich über Samen fort. Die Blätter werden verwendet sowie die Wurzeln, die ca. 8cm groß werden. Die Knollenfarbe variiert von gelb, rötlich bis weiß. Obwohl Maca eine mehrjährige Pflanze ist, werden nach sieben bis neun Monaten die Wurzeln geerntet.

Seit ca. 2000 Jahren wird Maca kultiviert und archäologische Funde datieren sogar aus der Zeit von 1600 v. Chr.

Neben Reis, Getreide (z.B. Mais) und grünen Gemüsepflanzen (z.B. Bohnen) ist die Maca-Pflanze für die einheimischen Indios eine äußerst wertvolle Ware. Sie gehört zu den wichtigsten Nahrungslieferanten. Maca ist eine wichtige Stütze in der Ernährung dieser Menschen, weil sie den höchsten Nährwert aller dort kultivierten Nahrungspflanzen hat.

Maca ist reich an Kohlenhydraten, hauptsächlich Fruktose, aber auch Glukose und an Vitaminen wie: Vitamin A (Retinol), Vitamin B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin), B3 (Niacin) B12, Vitamin C (Ascorbinsäure), Vitamin D und Vitamin E. Durch die in Maca enthaltene Fruktose fühlt man sich fitter und vitaler. Maca enthält einen hohen Anteil hochwertiger Proteine und verfügt über sämtliche essentielle Aminosäuren. Arginine und Lysin z.B. wirken sich auf die Regulierung der Fruchtbarkeit, sowohl bei Männern als auch bei Frauen, aus.

Die Geschlechtszellen bestehen bei Männern zum großen Teil aus Arginine. Die mit Arginine angereicherten Zellen weisen einen höheren Fruchtbarkeitsgrad auf. Lysin kann bei Frauen fruchtbarkeitsfördernd wirken und die typischen Beschwerden der Wechseljahre mindern.

Maca enthält ebenso einen hohen Gehalt an Mineralien wie: Kalzium, Magnesium, Eisen, Jod, Zink, Silizium, Kalium, Sodium, Kupfer, Mangan und Phosphor. Es kommen auch Alkaloide, Flavonoide, Phenolverbindungen, Steroide, Tanine, Glykoside und Saponine darin vor. Darüber hinaus wurden Glykosinolate nachgewiesen, wie Benzylglykosinolat und p-Metoxy-benzylglykosinolat.

Es finden sich in Maca sämtliche essentiellen Fettsäuren, einschließlich Linolsäure, Palmitinsäure und Ölsäure. Maca enthält auch einige Sterole, vor allem das b-Ecdyson, die bei gezieltem Muskelaufbau eine natürliche Alternative zu anabolen Steroiden bieten kann.

Die getrockneten Wurzeln können bis zu sieben Jahren aufbewahrt werden.

Maca war der Energiespender der Inkas. Die in den Hochebenen der peruanischen Anden wachsende Maca Pflanze wurde bereits von den Ureinwohnern, den Inkas, traditionell als Aphrodisiakum für Männer und Frauen genutzt, um sowohl Energie, Vitalität, Ausdauer und Leistungsfähigkeit in körperlicher Hinsicht, als auch Fruchtbarkeit und geistige Klarheit zu erhöhen. Es gibt einige bekannte Legenden, wonach Krieger die Macaknollen als Belohnung nach den Kämpfen verzehrten. Den Bewohnern der Zentral-Anden zufolge, sind diejenigen die Maca zu sich nehmen stark, und erfreuen sich eines langen Lebens bei guter geistiger und körperlicher Gesundheit. Nicht nur die alten Inkas sondern auch die spanisch stämmigen Peruaner gebrauchen sie seit der Eroberung Südamerikas traditionell, sowohl zu medizinischen, als auch zu Ernährungszwecken.

Alles in Allem lässt sich behaupten, dass diese Maca-Pflanze es verdienen würde eine höhere Aufmerksamkeit zu erhalten.

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Tel : 02405/426080

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