News

Marihuana Cannanbis ist eine Droge ohne therapeutischen



Weiter geht es in der erbarmungslosen Serie, die mit
den Marihuana-Mythen aufräumt. Politiker und Bürger
reden über eine Pflanze, vielen von ihnen fehlt es am
grundlegenden Wissen, um sich überhaupt ein Urteil
erlauben zu können. Wie sieht es tatsächlich aus: Welchen
Nutzen und welche Schäden kann der Konsument
von Cannabis aus den pflanzlichen Wirkstoffen ziehen?
Wo liegen Gefahren für Körper und Geist, wo Chancen
für ihre Genesung? Im dritten Teil der Serie geht es um
die Behauptung:
"Marihuana ist eine Droge ohne therapeutischen
Nutzen"
Warum sollte man auf den Hanf als Medikament zugreifen,
wenn es effektivere Drogen gibt, die zugleich auch
noch sicherer sind? Dies fragen die Gegner eine Legalisierung
der Pflanze und sie weisen auf den reich gefüllten
Medikamtenkorb hin, der für jede Krankheit sein
Mittel birgt. Cannabis dagegen sei eine Droge, deren
Nebenwirkungen beachtlich sind: Herzrasen, Angstzustände,
Schwindel, Kopfschmerzen. Aus diesem Grunde
steht es in den meisten Ländern auf der schwarzen
Liste, die sich in Deutschland Betäubungsmittelgesetz
nennt. Wenn überhaupt, will dieser Standpunkt nur das
synthetisch hergestellte THC zulassen.
DIE FAKTEN
Seit Urzeiten benutzen Menschen auf dem gesamten
Globus Cannabis als Medizin. Diese gewachsene Erfahrung
bleibt in der heutigen wissenschaftlichen Diskussion
oft unterbelichtet, dabei dürfte der Zugriff auf das
medizinische Wissen alter Kulturen hilfreich sein. Ob in
Indien, Persien, Asien, dem afrikanischen wie dem amerikanischen
Kontinent - überall war (und ist) Marihuana
als Mittel im Krankheitsfall oder als vorsorgende Maßnahme
beliebt. Bereits 2300 Jahre bevor ein Wesen
Namens "Gott" seinen Sohn auf die Erde schickte, empfahl
der chinesische Kaiser Shen Nung den weiblichen
Hanf zur Behandlung von Verstopfung, Gicht, Malaria
und Menstruationsproblemen. Auch die indische Ayurveda-
Medizin (Bhang gegen Epilepsie, Asthma,
Rheumatismus) und arabische Scholaren nutzten die
heilende Wirkung des heiligen Krauts. Im Mittelalter
heilte Kräutertantchen Hildegard von Bingen sowie
Nicholas Culpepper mit Hanf.
Aber die Zeitreise braucht gar nicht so weit zu gehen,
es reicht der Flug zurück ins Amerika des 19. Jahrhunderts.
Die großen pharmazeutischen Unternehmen wie
Eli Lilly, Squibb, Parke-Davis und Tildens erzielten mit
dem Extrakt der Pflanze riesige Umsätze; zum Wohl des
Volkes. In dieser Zeit war Cannabis eines der drei am
meisten verschriebenen Medikamente in den Vereinigten
Staaten.
Die Liste der Anwendungen ist lang. Einige Beispiele?
Der grüne Star (eine Augenerkrankung, welche den
Augeninnendruck erhöht und zur totalen Erblindung
führen kann) kann erfolgreich mit Cannabis behandelt
werden. Die pflanzlichen Substanzen erniedrigen nämlich
den Druck des inneren Auges. Zwar bildet sich
nach gewisser Zeit eine Toleranz, aufgrund der geringfügigen
Giftigkeit von Cannabis kann die Dosis aber
durchaus gesteigert werden, ohne daß es zu Schäden
am Auge oder am sonstigen Patienten kommt. Bei größeren
Toleranzproblemen kann für einen kurzen Zeitraum
auch auf andere Medikamente ausgewichen werden und nach längstens acht Wochen Pause wieder
Hanf konsumiert werden.
Jede(r) kennt ihn, den Fressflash. Die appetitanregende
Wirkung des Cannabis´ wird in unterschiedlichen Kulturen
schon lange genutzt. In neuerer Zeit ist diese
Eigenschaft gerade für AIDS- und Krebs-Patienten in
chemotherapeutische Behandlung entdeckt worden. Im
Vergleich zu anderen Medikamenten bekommt der oder
die Kranke wieder Hunger und die mit der Chemotherapie
enhergehende ständige Übelkeit löst sich nahezu
auf. "Das einst als Einstiegdroge verteufelte Cannabis
bringt Hilfe und Linderung für unheilbar Kranke", sagt
Robert W. Gorter, 49, Leiter des Instituts für immunologische
Forschung im Berliner Krankenhaus Moabit, der
120 Aidskranken den Hanf verschreiben will. Ein Blick
in die Praxis: Bei einer in den USA 1990 durchgeführten
Umfrage unter 1035 Ärzten für Geschwulstkrankheiten
gaben 44 Prozent an, daß sie ihren Krebs-Patienten
Marihuana empfehlen und ein Großteil von ihnen würde
es empfehlen, wenn es legal wäre.
Cannabis wirkt über das zentrale Nervensystem mu skelentspannend,
Spastik, Schmerz und Steifheit nehmen
bei Querschnittserkrankten ab. Unter Experten gilt der
Hanf als einer der besten Anti-Epileptika überhaupt,
zudem harmonisiert es den Bewegungsablauf. Depressiven
Menschen kann Marihuana ebenfalls teilweise
helfen, ebenso wie unter chronischen Schmerzen leidenden
Personen. Nicht nur die englische Königin
Victoria rauchte Gras, um ihre Mestruationsschmerzen
zu lindern, Frauen in Südafrika berauschen sich noch
heute mit "dagga", um die Geburt zu erleichtern. Bei
allen Anwendungen muß zusätzlich positiv bewertet
werden, daß Cannabis eine sehr sicheres Medikament
ist. Das Verhältnis von wirksamer zu tödlicher Dosis ist
mit 1 zu 20 Tausend so günstig wie bei fast keinem
anderen Mittel.
Forschungsinstitute in den USA haben vor allem zwischen
1970 und 1980 diverse Studien über die Wirksamkeit
von THC und den Cannabinoiden durchgeführt.
Zumeist wurde von Erfolgen bei der Behandlung der
oben aufgeführten und einer Reihe weiterer Krankheiten
berichtet. Die staatliche DEA (Drug Enforcement Agency)
und andere Legalisierungsgegner versuchten daraufhin
am Medical College of Virginia nach Nachweis zu
führen, daß der Konsum von Marihuana gesundheitliche
Schäden nach sich zieht. Aber entgegen ihrer Hoffnung
kam es zu einem wissenschaftlichen Durchbruch
als erkannt wurde, daß Cannabiskonsum starke Anti-
Tumor Aktivitäten auslöst. Wie Jack Herer in seinem
Buch "The Emperor Wears No Cloths" eindrucksvoll
nachweist, sucht die DEA seither jedwede Cannabis/
Tumor Foschung zu unterbinden.
Dem synthetischen THC, (Marinol) seien auch noch
einige Sätze gewidmet. Diese Pillen sind so konzentriert, daß eine Behandlung mit ihnen schnell zum Alptraum
werden kann. Schlafstörungen, Durchfall, Reizbarkeit
bis zu Anzeichen einer Psychose sind die gewaltigen
Nebenwirkungen des Präparats. Es bleibt unverständlich,
warum ständig auf chemische Neuerungen zugegriffen
werden muß, wenn die natürliche Substanz erheblich
effektiver und zugleich ungefährlicher ist. Vielleicht
ist es gerade das Zusammenspiel der einzelnen
Inhaltsstoffe des Grases, welches es für verschiedene
Anwendungen so interessant macht. Eine Gewinn aus
Marinol erzeilt in erster Linie nur wieder die pharmazeutische
Industrie.
In aller Kürze: Die Klassifikation von Cannabis als Droge
ohne therapeutischen Nutzen steht im schärfsten
Gegensatz zur Realität, ist durch Erfahrungen in der
Historie wie der Gegenwart widerlegt, steht auf wissenschaftlich
tönernen Füßen und beruht heute nur noch
auf politisch-moralischen Gründen.


Google
 




Registrieren
Passwort vergessen?
 






© "Bienia Consulting"
Impressum

 

 
 

Prepaidkarten | Prepaid Kreditkarten | PSP