Laut ADAC hat jeder vierte Mietwagen gravierende Mängel, weshalb man bei der Anmietung eines Mietwagens im Urlaub sehr kritisch sein sollte.
Es ist allgemein besser, einen Mietwagen von zuhause aus zu buchen. Dies ist über Mietwagen Preisvergleich Portale, bzw. über Online-Vermieter möglich. Das hat den Vorteil, dass man den Mietvertrag in der deutschen Sprache lesen kann. In Griechenland und in der Türkei z.B. sind die Mietverträge häufig in der Landessprache verfasst, außerdem sprechen die Vermieter dort selten Englisch oder Deutsch.
Damit Sie auch in die schönen, in Reiseberichte erwähnten, entlegensten Ortschaften kommen, sollten Sie den Wagen bei der Anmietung einem peniblem Fahrzeugcheck unterziehen. Dabei sollten Sie die Bremsen direkt vor Ort prüfen. Sollte der Wagen ihnen von der Bedienung her nicht bekannt sein, scheuen Sie nicht danach zu fragen. Auch wie die Motorhaube und der Tank zu öffnen sind. Natürlich sollte auch ein Reserverad, ein Warneindreck, Wagenheber und ein Verbandskasten vorhanden sein.
Vergewissern Sie sich auch, dass der Mietwagen ausreichend versichert ist. Bei ausländischen Anbietern ist die Schadensdeckungssumme oftmals niedriger als bei den deutschen Anbietern. Eine sogenannte Mallorca-Police, die für vier Wochen in ganz Europa gültig ist, kann eine solche Differenz abdecken. Ansonsten müsste der Kunde die Restsumme bei einem entstandenen Schade aus eigener Tasche aufbringen.
Sinnvoll ich es auch, sich eine Mängelliste beim Fahrzeugcheck zu erstellen. Listen Sie Blechschäden, Kratzer und eventuelle Risse in Windschutzscheiben oder beschädigte Innenausstattung penibel auf und lassen diese von dem Vermieter bestätigen. Das kann einem bei der Rückgabe des Mietwagens eine Menge unnötigen Ärger ersparen.