Mischlingshunde:
Im Gegensatz zum "Bastard", Ergebnis einer Paarung zwischen zwei Hunden verschiedener Rassen oder Kreuzung eines Rassehundes mit einem anderen Hund unbestimmten Ursprungs, ist der Mischling unmöglich genau zu beschreiben, da er das Ergebnis eines Zufalls ist, der Spross einer Kreuzung zwischen zwei Eltern unbestimmter Rassen.
Ihre Zahl ist in Deutschland schwer zu erfassen, Schätzungen zufolge stellen Bastarde und Mischlinge etwa 60 Prozent der deutschen Hundepopulation.
Mischlinge sind nicht immer Musterbeispiele an Schönheit, weisen aber häufig durchaus gute Gebrauchseingenschaften und eine Robustheit auf, die von ihren Besitzern sehr geschätzt werden.
Während der echte Mischling im allgemeinen in der Wildfarbe auftritt - sein Fell ist meist grau oder fahlrot - ist er sehr oft auch mittelgroß nach dem Beispiel des "Pluto" von Walt Disney, und er besitzt eine gewisse Schlauheit, die es ihm erlaubt, sein Talent als Jagdhund unter Beweis zu stellen, da ihm seine "für alle Gelegenheiten passende" Farbe eine ausgezeichnetet Tarnung sichert (nur 10 Prozent der Jagdhunde in Frankreich haben eine Ahnentafel.
Als Spross verschiedener Kreuzungen hat er auch den Vorteil, über ein äußerst reichhaltiges genetisches Erbgut zu verfügen, wobei große Chancen bestehen, dass die ungünstigen (oft rezessiven) Gene von den günstigen Genen dominiert werden.
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