DSL hat als Zugangstechnik das Modem und ISDN weitgehend abgelöst. Die um ein vielfaches höheren Geschwindigkeiten von bis zu 16.000 kBit/s machen die langen Ladezeiten von gestern vergessen. Downloads von Software, Musik und Videos ist damit problemlos möglich. MP3-Downloads, z.B. von iTunes dauern mit DSL nur noch weniger als eine Minute. Videofilme lassen sich mit dem schnellsten DSL-Anschluss in Echtzeit anschauen. Seit 2005 die Preise für DSL-Tarife stark gefallen sind, hat die Technik auch den Massenmarkt erobert. Bei den derzeit äußerst günstigen Konditionen lohnt sich der Einstieg deshalb allemal, zudem über DSL auch die günstige Internettelefonie über VoIP möglich ist. Damit sind Telefongespräche innerhalb Deutschlands schon ab 1 Cent/Minute möglich. Für Nutzer von Telefon-Flatrates sind die Telefonminuten sogar kostenlos. In diesem Fall wird allerdings eine monatliche Grundgebühr von bis zu 10 Euro fällig.
Um DSL nutzen zu können wird der mitgelieferte so genannte Splitter an die Telefonbuchse (ISDN oder analog) angeschlossen. Danach wird das DSL-Modem oder der DSL-Router mit dem Splitter auf der einen Seite, und dem PC auf der anderen Seite verbunden. Nach einer kurzen Softwareinstallation und Eingabe der Zugangsdaten sind Sie dann startklar für das Surfen mit Hochgeschwindigkeit.
Zu den Top-Anbietern, die heute DSL anbieten zählen die Internetprovider 1&1, AOL, Arcor, Freenet und natürlich T-Online. Die Angebote unterscheiden sich dabei teilweise erheblich voneinander, so dass ein Vergleich unbedingt lohnt. Während T-Online weiterhin eher im Hochpreis-Segment anzusiedeln ist, sind Unternehmen wie 1&1 und Freenet in der Vergangenheit als Preisbrecher aufgefallen. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal bei der Wahl des richtigen Internetanbieters sind außerdem die mitgelieferten Features und DSL-Hardware.
Eine gute Übersicht über DSL-Anbieter, -Tarife und -Hardware liefert die Internetseite „DSL-Handbuch“.