Wasser ist ein kostbares Gut: Wer zuviel Wasser verschwendet, belastet nicht nur die Umwelt sondern auch seinen Geldbeutel. Gerade im Bad lässt sich durch moderne Armaturen aber viel Wasser einsparen - vor allem beim Duschen und am Handwaschbecken!
Natürlich sollte man Wasser nicht unnötig laufen lassen, wenn man es gerade nicht braucht: Tips im Umgang mit Badarmaturen wie "den Hahn zudrehen während man Zähne putzt" sollten also überflüssig sein. Und auch Mechanismen wie "Schnellstoptasten" im Brauseschlauch sind zwar nützlich, aber keine Allheilmittel.
Viel intelligenter gehen da die Hersteller hochwertiger Markenarmaturen vor, zum Beispiel (um nur einige zu nennen) Grohe, Hansgrohe, Kludi, Dornbracht, Steinberg oder Hansa.
Hier werden spezielle Steureungstechniken, Durchflußbegrenzer und Perlatoren verwendet, welche über 50% Wasser einsparen können - ohne das Gefühl zu erzeugen, es kommt zu wenig Wasser aus der Leitung! Der Wasserstrahl fühlt sich immer noch "voll" an, wirkt genauso kräftig wie vorher - liefert aber deutlich weniger an Wassermenge als zuvor.
Ein anderer "Trick" ist die Verwendung von Thermostatarmaturen: Thermostate regeln die Wunschtemperatur gradgenau - und zwar in Sekunden!
Der Vorteil liegt auf der Hand: Vor allem beim Duschen steht die perfekte Temperatur fast sofort nach dem Öffnen des Ventils zur Verfügung - langes Probemischen und die damit verbundene Wasserverschwendung haben endlich ein Ende.
Badarmaturen mit Thermostaten haben aber noch einen anderen Vorteil: Sie reagieren blitzschnell auf Änderungen des Wasserdrucks in der Leitung!
Eine Toilettenspülung in der Nachbarswohnung oder das Öffnen eines Wasserhahns in der Küche führt also nicht mehr zu den gefürchteten "Schrecksekunden", in denen die Temperatur plötzlich abfällt oder gar ansteigt - letzteres kann bei zentralen Heißwasseranlagen sogar zu Verbrühungen führen.
Voraussetzung für die schnelle Reaktion der Thermostatarmatur ist aber, dass "intelligente" Materialien verwendet werden: Einfache Badarmaturen mit Bimetall-Elementen, wie man sie ab 80 Euro im Baumarkt oder Versandhandel bekommt, können das nicht leisten - von der Anfälligkeit gegen Verkalkung ganz zu schweigen! Markenhersteller verwenden deshalb meist spezielle Keramikplatten, deren Reaktionszeit weit unter einer Sekunde liegt, und die auch nach Jahren noch problemlos ihren Dienst erfüllen. Natürlich haben diese Badarmaturen ihren Preis, aber nur mit solchen Hightech-Elementen lässt sich der gewünschte Komfort sicherstellen - und unser Ziel, Wasser zu sparen, erreichen.
Die Investition in etwas teurere Markenarmaturen lohnt sich in der Summe also nicht nur für Ihren Geldbeutel - sondern auch für die Umwelt.