Arbeit

Mobbing am Arbeitsplatz



Eines der größten Probleme nach der Angst vor dem Verlust des Jobs ist bei Opfern von Mobbing am Arbeitsplatz auch die Beweisführung. Viel zu oft ist es so, dass sich die anderen Kollegen innerlich zwar über die Praktiken der Mobber aufregen, aber zu feige sind, dazu offen Stellung zu nehmen, weil sie befürchten, selbst zum nächsten Opfer von Mobbing am Arbeitsplatz zu werden.

Dabei geht die Mobbing Definition davon aus, dass hier bestimmte, gegen eine Person gerichtete Verhaltensmuster offensichtlich werden müssen. Dabei gibt es vielfältige Möglichkeiten. So können zum Beispiel immer wieder Informationen vorenthalten werden, die für die Erledigung bestimmter Aufgaben unabdingbar sind. Anschließend gibt es hämisches Grinsen, wenn der Chef wutentbrannt über die vermeintlich schlechte Arbeit des Opfers gepfefferte Anpfiffe verteilt.

Auch mit steter Regelmäßigkeit spurlos verschwundene Arbeitsmittel können Anzeichen von Mobbing sein. Hier geht Zeit für die Suche drauf und das Opfer kann nicht die volle Leistung erbringen und sinkt damit in der Gunst der Vorgesetzten. Oft führt das sogar zu Abmahnungen und zum Verlust des Arbeitsplatzes. Bei dieser Variante ist Mobbing Prävention noch recht einfach, wenn man abschließbare Schränke oder Tische hat, in denen man seine Arbeitsmittel vor dem Zugriff Dritter schützen kann. Das ist zwar lästig, aber sehr effektiv.

Außerdem könnte man einen Kollegen bitten, seinen Arbeitsplatz im Auge zu behalten und aufzupassen, wer sich mal wieder etwas ungefragt leiht und nicht wieder zurück bringt. So kommt man dem Täter auf die Schliche und kann ihn (oder sie) zur Rede stellen.

Überhaupt kommt Zeugen bei Mobbing am Arbeitsplatz eine entscheidende Bedeutung zu, weil es oft die einzige Möglichkeit zur Beweisführung ist.


Kontaktperson : Sandra Müller
E-Mail : karton@roomshop.de

Google
 




Registrieren
Passwort vergessen?
 






© "Bienia Consulting"
Impressum

 

 
 

Prepaidkarten | Prepaid Kreditkarten | PSP