Mobbingopfer wirkungsvoll schützen
Viele Mobbingopfer beklagen, dass sie auf ihrem Leidensweg keine oder nicht rechtzeitig Unterstützung bei ihrem Vorgesetzten erhalten haben. Was oftmals nicht daran liegt, dass kein Interesse des Vorgesetzten am Wohl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besteht, sondern vielmehr daran liegen dürfte, dass die Signale und Indikatoren nicht jedem Vorgesetzten bekannt sind. Dabei lassen sich diese auf einem geeigneten Führungskräfte Coaching durchaus trainieren und die notwendige Sensibilisierung dafür erreichen. Denn oftmals gleichen sich die Geschichten und Gründe für ein Mobbing und sind die Symptome allgemeingültig, so dass es bei einem entsprechenden Training möglich ist, diese im frühen Stadium zu erkennen und wirksam gegen zu steuern. Daran hat im Übrigen nicht nur das Opfer ein berechtigtes Interesse, auch für den sozialen Frieden im Unternehmen, zur Erreichung und Steigerung der Arbeitsqualität und für die Verminderung von Ausfallzeiten ist dieses eine gebotene Notwendigkeit, wie immer mehr Führungskräfte erkennen. Denn durch die Folgen von Mobbing entstehen den Unternehmen und den Krankenversicherern jährlich exorbitante Kosten für die Behandlung von stressbedingten Symptomen, die nicht entstehen müssten, wenn die Signale im Vorfeld richtig gedeutet worden wären und somit der Leidensweg der Opfer verkürzt worden wäre. Im Übrigen stellt Mobbing nicht nur für den Mitarbeiter eine Quelle von Stress dar, auch die Vorgesetzten werden immer häufiger im Rahmen von Verfahren befragt, welche Maßnahmen sie ergriffen haben, um Opfer zu schützen und werden an ihre Verantwortung an die Untergebenen erinnert.
Kontaktperson : Andreas Mettler E-Mail : presse@mettlerweb.de
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