Australien ist ein Land unermäßlicher Weiten. Über hunderte Kilometer hinweg kann man fahren, ohne einer Menschenseele zu begegnen.
Das ist sicherlich einer der Gründe, warum Australien gerade auf viele europäische Urlauber eine so große Faszination ausübt. Dazu bietet sich die Möglichkeit, beim Camping die Natur hautnah zu erleben und die Reisekasse zu schonen, denn das ist die kostengünstigste Möglichkeit, in Australien zu übernachten.
Organisierte Campingplätze gibt es zu reichlich. Eine Übernachtung kostet dort zwischen 10 und 20 AU$. Ihr seid aber keineswegs darauf angewiesen, denn viele Nationalparks verfügen über nicht abgegrenzte Campingareale. Dort gibt es meist keine Annehmlichkeiten wie Waschhäuser oder Toilette, aber es geht ja auch ohne. Normalerweise ist man angehalten, ein paar Dollar in einen Briefkasten zu werfen, um die Übernachtung zu bezahlen.
Im Busch braucht man keinen Zeltplatz. Sucht euch ein ruhiges Plätzchen und schlagt euer Zelt irgendwo auf. Niemand stört sich daran. Aber bitte hinterlaßt alles in einem ordentlichen Zustand, denn dieses atemberaubende Land soll noch lange schön bleiben.
Campingplätze, Nationalparks und etliche Rastplätze in den belebteren Gegenden Australiens haben dazu kostenlose Barbeque-Möglichkeiten. Ihr drückt einfach auf einen Knopf und wartet bis die Grillplatte heiß ist und werft euer Abendbrot drauf. Im tiefen Busch gibt es sowas leider nicht, da bleibt nur die Möglichkeit, etwas Holz zu sammeln und ein Lagerfeuer anzuzünden. Vorsicht, das geht nur solange keine Waldbrandgefahr besteht!
Zur Anregung könnt ihr noch einen Australien-Reisebericht lesen oder ihr fragt einfach mal, was andere Australien-Reisende erlebt haben; sicher können sie euch noch gute Tipps geben. Eine Aulaufstelle dafür ist das Forum-Australien. Erfahrene Traveler stehen dort mit gutem Rat zur Seite.