Elektrizität ist aus dem Alltag heute nicht mehr wegzudenken, doch durch die Nutzung des elektrischen Stroms entstehen zwangsläufig elektromagnetische Strahlen und Felder, häufig auch als Elektrosmog bezeichnet. In den Mittelpunkt der Diskussion um Strahlenbelastung steht vor allem der Mobilfunk, nicht zuletzt wegen der massenhaften Verbreitung von Handys, Mobilfunkmasten und die Schnurlostelefone bzw. DECT-Telefone. Diese Form von Elektrosmog, die vom Mobilfunk verbreitete Hochfrequenz-Strahlung, ist jedoch entgegen der landläufigen Meinung das geringere Problem. Die große Problematik besteht tatsächlich meist in einer relativen Überschreitung der Grenz- und Vorsorgewerte der niederfrequenten Wechselfelder. Dies sind neben den Hochspannungsleitungen und Eisenbahnstrom der gesamte Haushaltsstrom. Vor allem ein durch Elektrosmog stark belasteter Schlafbereich kann auf Dauer zu erheblichen gesundheitlichen Belastungen führen. Die Steuerung von Lebensvorgängen geschieht über elektromagnetische Schwingungen, das heißt, das jeder Organismus, jedes Organ, ja sogar jede Zelle gleichzeitig Sender und Empfänger von elektromagnetischen Schwingungen ist. Daher reagiert jeder biologische Schwingkreis auf natürliche aber auch auf künstliche Frequenzen, sofern Resonanz besteht. Leider liegen aber gerade künstliche technische Frequenzen vielfach in diesem Bereich der natürlichen biologischen Regelkreisfrequenzen. Die künstlichen Frequenzen können somit auch biologische Reaktionen auslösen, die nun aber ohne biologischen Sinn sind und daher Störungen verursachen. Diese Störungen können vielfältig und elementar sein, wie z. B. eine Ladungsverschiebungen an den Zellmembranen, Fehlreaktionen von Nervenzellen, Störungen bei der Blutbildung und der Hormonregulation, Schädigung von Immunzellen, und vieles mehr. Diese Störungen können bei Dauerbelastung zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen bis hin zu ernsthaften Erkrankungen von unterschiedlicher Symptomatik führen. Doch jeder Einzelne kann seine Belastung reduzieren. Die Verlegung und das Abschirmen von Störquellen trägt dazu genau so bei, wie z. B. ein Netzfreischalter, der den kompletten Strom mit dem letzten bzw. ersten stromverbrauchenden Gerät aus- bzw. wieder einschaltet. Solche Netzfreischalter können auch nachträglich installiert werden. Interessenten wenden sich am besten an entsprechende Institutionen, die sowohl Messungen durchführen als auch Lösungsvorschläge unterbreiten.