Reisen

Nilkreuzfahrten in Ägypten





Nilkreuzfahrten- auf den Spuren Caesars und Kleopatras
 
Nilkreuzfahrten haben eine lange Tradition, und schon in der Antike gab es so etwas wie Touristen, Leute, die nach Ägypten kamen, um sich die Sehenswürdigkeiten anzusehen. Der Nil hat die Reisenden schon sehr früh fasziniert, war er doch sozusagen Ägyptens Lebensader. Vom Nil schwärmt schon Menelaos in´Homers Odyssee. Herodot muß ebenfalls den Nil bereist haben, und er vermutete bereits damals, daß die Nilquellen in den "Mondbergen" dem äthiopischen Hochland entstehen.

Die Tradition der Nilkreuzfahrten aus Vergnügungszwecken begründeten Caesar und Kleopatra. Kleopatra besaß ein schwimmendes Grandhotel, mit dem sie gemeinsam mit Caesar gemeinsam bis nach Nubien hinabfuhr. Auch Caesars Großneffe Augustus und später die Kaiser Caligula (37-41n Chr.) und Hadrian bereisten Ägypten und unternahmen eine Nilkreuzfahrt.

Weniger glücklich war die des Detektivs Hercule Poirot in Agatha Christies Roman "Death on the Nile", bei der anläßlich einer Nilkreuzfahrt ausgiebig und raffiniert gemordet wird. Das Dampfschiff, auf dem damals in dem Film mit Peter Ustinov und David Niven gedreht wurde, verkehrt übrigens heute noch.

Luxor, das "hunderttorige Theben", wie die Griechen es nannten, war die Hauptstadt von Oberägypten. Die Tempelanlage des Amun von Karnak ist eines der berühmtesten Kulturdenkmäler Ägyptens, an der verschiedene Pharaonen von 1500 v. Chr. gebaut haben. An die Pharaonin Hatschepsut, eine überaus fähige Regentin der 18. Dynastie erinnert noch ihr großer Tempel in Luxor.

Das Tal der Könige ist durch Howard Carters sensationellen Fund von 1922 bekannt geworden. Die meisten Kunstschätze sind heute in Kairo, und es können dort nur einige wenige Gräber besichtigt werden. Für das des Tut Ench Amun wird der Reisende ein weiteres Mal zur Kasse gebeten.

An Pharao Ramses II und seine "große Gemahlin Nefertari" erinnert heute noch die Anlage von Abu Simbel, die man wegen des Baus des Assuanstaudamms um einige Dutzend Meter versetzen mußte. In Abu Simbel sieht man auch das erste Beispiel von Geschichtsfälschung. So feiern die Fresken Ramses II. großen Sieg über die Hethiter in der Schlacht von Kadesch, obwohl er nur knapp einer Katastrophe entkam.


Kontaktperson : Peter Schäller
E-Mail : webmaster@nilkreuzfahrt-info.de

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