Arbeit

Notizbücher mit Stil



1998 ließ sich das aus Italien stammende Unternehmen Modo&Modo den Begriff Moleskine als Warenzeichen rechtlich schützen. Nach den Beschreibungen, die Bruce Chatwin lieferte, fertigt dieses Unternehmen seither Notizbücher an – die Moleskine. Deren Urform bot einst ein kleiner Schreibwarenladen aus Tours an. Das war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Insbesondere aber diese Art Notizbuch erfreute sich in der französischen Künstler- und Literatenszene einer sehr großen Beliebtheit. Auch Bruce Chatwin war von dieser Form der Notiz Bücher stark beeindruckt und nutzte diese häufig. Als sich in den 1990er Jahren sein Vorrat an diesen Notizbüchern zum Ende neigte, war er regelrecht darüber enttäuscht, dass diese Notiz Bücher nach dem Tod des Besitzers des Schreibwarengeschäftes in Tours nicht mehr hergestellt würden. Die Vermarktung dieser für Notizen gedachten Bücher beruht heute darauf, dass auf die vielen Berühmtheiten verwiesen wird, die derartige Bücher nutzten, wie Künstlerpersönlichkeiten wie Ernest Hemingway, Oscar Wilde, Louis-Ferdinand Céline, wie auch Pablo Picasso, Vincent van Gogh und Luis Sepúlveda. Dies gehört allerdings zur Marketingstrategie und ist prosaisch sehr schön ausgeschmückt. Die Moleskine überzeugen dennoch heute ein breites Verbaucherpublikum durch ihre Schlichtheit und ihre Einfachheit. Hergestellt werden die Moleskines durch Modo&Modo in China und sind nicht mehr in das eigentlich namensgebende Moleskin gebunden. Ein Notizbuch zum Notieren und Etiketten bestellen, können Sie auch im Internet.


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