Opel Rekord
Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung am Beginn der 50er Jahre wollte die Firma Opel auch neue Akzente auf dem Automobilmarkt setzen und brachte 1953 das Modell Opel Olympia Rekord auf den Markt, welches das Nachfolge-Modell des Opel Olympia sein sollte. Der Mittelklassewagen von Opel konnte bis zu seiner Produktionseinstellung im Jahr 1986 immerhin zehn Millionen Mal verkauft werden und prägte den Automobilmarkt fast drei Jahrzehnte lang. Für jedes Jahrzehnt wollte Opel mit dem Rekord den Ansprüchen der Zeit gerecht werden, so spielte in den 50 Jahren vor allem die Dynamik eine wesentliche Rolle beim Design, die 60er sollten von der schlichten Eleganz bestimmt werden, während die 70er Jahre durch revolutionäre Veränderungen geprägt wurden. Gerade am Ende der 70er Jahre, als Opel zusätzlich die Modelle Kadett, Manta und Ascona auf den Markt brachte, versuchte Opel einen Vorstoß gegen den Branchenprimus VW. Die technischen Daten der ersten Opel Rekord-Generation sind aus der heutigen Sicht im unteren Bereich der möglichen Leistung angesiedelt, waren aber in den 50er Jahren absolute Spitzenwerte. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h dauerte bei den ersten Modellen zwischen 35 und 40 Sekunden. Die Motorenleistung variierte zwischen 40 und 45PS. Für einen neuen Opel Rekord musste ein Käufer zwischen 5.500 und 6.500 Deutsche Mark berappen. Der Opel Rekord hatten wesentlichen Anteil daran, dass sich Opel auf dem deutschen Automarkt in den Spitzenpositionen behaupten konnte.
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