Auf der Grundlage von Interviews kam der englische Psychologe Lee (1976, 1980) zu der Schlussfolgerung, dass sich individuelle Unterschiede im Liebesverhalten auf 6 separierbare Stile der Liebe und deren Kombinationen zurückführen lassen: Leidenschaft, physische Anziehung und Intimität entsprechen dem Stil der romantischen Liebe (EROS). Affären, kurzfristiger Genuss und geringe Ernsthaftigkeit verweisen auf den Stil der spielerischen Liebe (LUDUS). Gemeinschaftlichkeit, geteilte Grundüberzeugungen und innere Verbundenheit sind die Merkmale des Stils der freundschaftlichen Liebe (STORGE). Rationales Kosten-Nutzen-Kalkül und praktische Erwägungen bestimmen den Stil der pragmatischen Liebe (PRAGMA). Eifersucht und Gefühlsaufwallungen sind exemplarisch für den Stil der Besitz ergreifenden Liebe (MANIA). Selbstaufopferung und unbedingtes für den Anderen da sein entsprechen dem Stil der altruistischen Liebe (AGAPE).
In der Wirklichkeit werden sich in jeder Beziehung Aspekte mehrerer Stile zeigen, Unterschiede in der Partnerschaftsgestaltung gehen aber mit differierenden Tendenzen im Hinblick auf die Dominanz der einzelnen Stile zusammen. Gleichzeitig können zu starke Diskrepanzen in der Ausbildung der Liebesstile bei Partnern zu Belastungen und Konflikten in der Beziehung führen. Während Lee sich auf Interviews stützte, konnte sein Ansatz in der Folgezeit auch über Fragebogenerhebungen bestätigt werden.
Das Prinzip der Liebesstile wird von der Partneragentur www.Gleichklang.de als einziger Anbieter seiner Art systematisch bei der Partnervermittlung eingesetzt. In einem umgangreichen Fragebogen werden die individuellen Liebesstile erfasst. Bei der Vermittlung werden nur Teilnehmer mit passenden Liebesstile vorgeschlagen. Denn die Experten des psychologischen Portals Gleichklang wissen, dass Unglück und Konflikte bei inkompatiblen Liebesstilen vorprogrammiert sind. Treffen dagegen passende Liebesstile aufeinander ist eine gute Basis für eine glückliche und langfristige Beziehung gegeben. Detaillierte Informationen hierzu sind insbesondere im Abschnitt "Unsere Philosophie" auf der Gleichklang-Seite nachlesbar: www.gleichklang.de/Unserer+Philosophie.html
Insgesamt hat der Forschungsstand der letzten Jahre bezüglich Beziehungszufriedenheit eindeutig das sogenannte Ähnlichkeitsprinzip bestätigt (Gleich und Gleich gesellt sich gern). Demgegenüber ist das Gegensatzprinzip (Gegensätze ziehen sich an) eindeutig widerlegt. Gegensätze mögen zur kurzfristigen Faszination führen, sind aber mit einer tragfähigen und auf Dauer angelegten Beziehung nicht vereinbar. Umso wichtiger ist es - so die Gleichklang-Experten -gleich von vornherein zu prüfen, ob Übereinstimmungen bei den Liebesstilen vorliegen. Denn so können unnötige Enttäuschungen vermieden werden.