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Pflanzenöle – Vielseitige Verwendungen in der Naturkosmetik



Pflanzliche Öle werden aus Ölpflanzen hergestellt und zählen zu den Fetten und fetten Ölen.  Es gibt eine Unterscheidung zwischen drei Arten: Man spricht von nicht trocknenden –wie etwa Olivenöl –, von halbtrocknenden – so wie Soja- oder Rapsöl – und den trocknenden Ölen wie Lein- oder Mohnöl es ist. Diese Aufteilung geschieht durch einen unterschiedlichen Anteil der ungesättigten Fettsäuren, die sich in den Ölen befinden, denn je mehr sie an diesen Säuren enthalten, desto schneller „trocknen“, verharzen sie an der Luft.

 Durch diese unterschiedliche Abstufung kann für jeden Hauttypen in der Naturkosmetik die passenden pflanzlichen Öle zusammengestellt werden. Zum Beispiel eignet sich vor allem für reife Haut nicht trocknende halbtrocknende Öle, während für fette und Mischhaut trocknende und halbtrocknende Öle zu empfehlen sind.

Durch die Ähnlichkeit zum menschlichen Hautfett kann man diese verschiedensten Typen wunderbar zur Unterstützung der Hautfeuchtigkeit in der Naturkosmetik benutzen, denn sie helfen die Haut weich und geschmeidig zu machen.

 

Ein besonders beliebtes Einsatzgebiet sind Massage- und Körperöle. Hier werden vor allem kalt gepresste Pflanzenöle verwendet, die durch eine besonders hohe Qualität ausgezeichnet sind.
Allgemein findet man pflanzliche Öle in den verschiedensten Gebieten wieder. So kann man es in Nahrungsmitteln finden, bei Verwendung von Speiseölen und  Margarine. Hierbei ist zu erwähnen, dass sie wesentlich gesünder sind als Tierfette. Aber auch in der Kosmetik bzw. Naturkosmetik kommen Sie in den verschiedensten Varianten vor, denn durch den Feuchtigkeit spendenden Charakter werden Sie in der Hautpflege oft eingesetzt.

 

Zwei einige Beispiele für die verschiedenen Pflanzenöle in der Naturkosmetik:

 

Avocadoöl

Dieses Öl ist ein besonders vitaminreiches Öl, das Linderung für trockene und schuppige Haut bietet. Durch die Inhaltsstoffe wird die Zellregeneration angeregt, das unter anderem im Bereich der Haut- als auch Haarpflege genutzt wird. Wichtig zu erwähnen ist, dass dieses Öl auch besonders geeignet ist für sensible Haut ist, da es keine Irritationen hervorruft.

 

Jojobaöl

Jojobaöl verfügt durch seine Eigenschaft der Verbindung von gebundenen Fettsäuren und dem sog. Fettalkohol über ein besonders hohes Maß an Feuchtigkeitsbindung und „erweicht“ die Hornhaut der Haut, so dass sie wieder  besonders elastisch wird. Durch seinen überaus verträglichen Charakter wird es häufig auch im Bereich der Naturkosmetik/Augenkosmetika einsetzt. Des Weiteren nutzt man Jojobaöl auch zur Verlängerung der Haltbarkeit in den verschiedensten Ölmischungen und es bietet eine optimale Basis für die verschiedenen Mixturen ätherischer Ölen.

Ein praktisches Beispiel für die Verwendung von Jojobaöl ist zum Beispiel eine Haarpflege-Kur der Firma Spinnrad, dabei entwickelt das Öl einen pflegenden Charakter der Haare für u.a. eine bessere Kämmbarkeit.


Kontaktperson : Philipp Rüger
E-Mail : philipp.rueger@one-internet.de

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