Ein gesunder Lebenswandel zahlt sich aus – und das gleich in mehrfacher Hinsicht, auch wenn die gesetzlichen Krankenkassen sich bisher noch sehr schwer tun, wenn es darum geht, die Nicht-Inanspruchnahme ihrer Leistungen zu würdigen. Stattdessen wird lieber der Leistungskatalog gekürzt, und eine weitere Beitragserhöhung um den ein oder anderen Prozentpunkt des Einkommens der Mitglieder beschlossen. Und zwar für alle Mitglieder, ohne zu differenzieren.
Was die einen als soziale Gerechtigkeit bezeichnen – alle bezahlen den gleichen Anteil ihrer Einkünfte in einen Topf, aus dem alle Leistungen bezahlt werden, erscheint nicht wenigen ziemlich ungerecht, besonders, wenn sie vor allem bezahlen, diese Leistungen aber zum Glück nicht in Anspruch nehmen müssen, während andere, die sich überhaupt nicht um sich und ihre Gesundheit kümmern, die Nutznießer dieser Regelung sind. Ganz anders bei der private Krankenversicherung, die nicht nur einen wesentlich umfangreicheren Leistungskatalog vorzuweisen hat – auch ihre Beitragsberechnung läuft ganz anders ab, und orientiert sich nicht am Einkommen der entsprechenden Person. Vielmehr sind andere Faktoren entscheidend, wie das Alter der Person, ihre Krankengeschichte, und natürlich auch ihr Lebenswandel – was sich gerade bei Menschen, die selten krank sind und darauf achten, gesund zu bleiben, in niedrigeren Beitragszahlungen niederschlägt, und das bei unvermindert großem Leistungskatalog! Somit lohnt sich auch ein möglichst frühzeitiger Wechsel zu einer PKV, da die Beiträge meist beim Versicherungsabschluss berechnet werden, und dann stabil bleiben.
Ein wechsel zur Private Krankenversicherunglohnt sicht.