Das deutschen Gesundheitssystem befindet sich immer mehr in der Schieflage. Die Private Krankenversicherung als Zusatzversicherung für die gesundheitliche Absicherung wird für den einzelnen Arbeitnehmer immer wichtiger. Durch die Die Private Krankenversicherung als Zusatzversicherung hebt den einzelnen Arbeitnehmer damit insbesondere in den Stand von einem Privatpatienten. Geht also ein Arbeitnehmer ins Krankenhaus, so kann er daher auch auf der Chefarztbetreuung und auch auf ein Zweibett- oder Einzelzimmer bestehen. Damit können sich auch einfache Arbeitnehmer fühlen als wären sie ein gut verdienender Arbeitnehmer, der auch so in die Private Krankenversicherung wechseln könnte und so von der Vollversicherung her von den Vorzügen seinen Nutzen ziehen kann. Die Gesetzliche Krankenversicherung ist aber nicht alles was hinsichtlich der Sozialversicherung in den letzten Jahren in Schieflage geraten ist. Auch die Gesetzliche Rentenversicherung ist nicht mehr dass, was sich Otto von Bismarck bei deren Errichtung wohl erhoffte – nämlich eine Absicherung im Alter, wobei die jungen Menschen dafür sorgen, dass die alten in Rente gegangenen Menschen einen schönen und vor allem in finanzieller Hinsicht ruhigen Lebensabend verbringen können. Davon ist leider nicht mehr viel übrig geblieben. Insbesondere wurde 2001 / 2002 das Rentenniveau so stark gesenkt, dass die zukünftige Rentengeneration es wohl schwer haben wird sich den Lebensstandard von heute zu erhalten.
Wer dabei ein Haus sich erarbeitet hat, der hat Glück. 2006 wurde auch der letzten Anreiz überhaupt Wohneigentum zu erwerben (weil die Belastungen ansonsten viel zu hoch sind zum Teil) gestrichen – die Eigenheimzulage. Allerdings gibt es für Bauwillige mit nur wenig Eigenkapital seit 2008 wieder einen „Silberstreifen am Horizont“ – die Wohnriesster. Die Wohnriester ist eine weitere Sparform der 2002 aufgrund der Absenkung des Rentenniveaus eingeführten und vom Staat mit geförderten privaten Altersvorsorge.