Professionelle Uhrenbeweger unterscheiden sich deutlich von den teilweise sehr günstigen Angeboten in Onlineauktionen oder diversen Shops. Was auf den ersten Blick optisch noch überzeugen mag, läßt bei genaueren Hinsehen die Mängel schnell deutlich werden und meistens versagt das gute Ding genau dann seinen Dienst, wenn die Garantie abgelaufen ist. Ihre Automatikuhr sollte besseres verdient haben.
Aber woran ist nun ein guter Uhrenbeweger zu erkennen?
Wie so oft liegen Sie bei Markenprodukten wie, z.B. von BECO, einem der führenden deutschen Hersteller für Uhrenbeweger und Uhrmacherwerkzeug, oder EILUX auf der richtigen Seite. Lassen Sie sich nicht von toll klingenden "Phantasienamen" oder Klavierlack-Oberflächen täuschen, die sich beim Öffnen des Gehäuses als Pressspan- oder Sperrholz-Gehäuse offerieren.
Achten Sie auf folgende Punkte:
(dies kann lediglich als Anhaltspunkte gesehen werden!)
- Ist das Gehäuse aus Echtholz oder nur furniert und z.B. Klavierlack behandelt
- kann die Bewegungsrichtung des Motors link-, rechtsdrehend oder alternierend (die Richtung wechselnd) eingestellt werden?
- lassen sich die Intervalle regulieren (die Pausen zwischen den jeweiligen Drehungen)
- finden Sie eine z.B. ein repräsentative und seriöse Erscheinung im Internet oder einschlägigen Zeitschriften, oder handelt es sich lediglich um die Handelsmarke eines Händlers
Für weitere Analysen hilft oftmals nur der Blick in das Gehäuse, nur dabei ist Vorsicht geboten: Meist erlischt die Garantie beim eigenmächtigen Öffnen des Uhrenbewegers.
FAZIT:
Kaufen Sie beim Händler Ihres Vertrauens oder sehen Sie sich den Uhrenbeweger im Ladengeschäft ganau an, bzw. "höhren Sie ihn sich gut an". Wird alleine das Motorgeräusch schon als störend empfunden oder ist es deutlich zu höhren, sollte i.d.R. davon Abstand genommen werden.