Recht

Rechtslage beim Onlinepoker



Aus juristischer Sicht betrachtet stellt sich in diesem Zusammenhang zunächst die Frage ob Poker als reines Glückspiel einzustufen ist. Hierbei sei erst einmal der Bezug zum Onlinepoker, oder herkömmlichen Poker dahingestellt. Poker enthält sicher einige rein zufallsbezogene Elemente. Hierbei ist es nun aber unklar wie es bestimmte Profispieler geben kann, wenn jedes Spiel auf reinem Zufall beruht.

Ein feststehender Fakt ist es, dass wenn ein Pokerspiel gegen Entgelt ausgetragen wird, es sich dann auch um ein Glücksspiel handelt. Dieses ist im eigentlichen Sinne in Deutschland illegal. Der Poker Boom in Deutschland hat sicher einiges dazu beigetragen, dass die Gesetzeslage nun umso häufiger uminterpretiert wird. Ein wirkliches Pokerrecht nach den Richtlinien der deutschen Spielverordnung ist derzeit nicht existent. In Bezug auf Onlinepoker ist es seither nicht nur einmal der Fall gewesen, dass spezifische Behörden das eine oder andere Auge fest zudrückten.


Fest steht, dass ein Geldeinsatz beim Poker der maßgebliche Hinweis auf eine illegale Handlung ist. Freilich lassen sich diese Verordnungen im Bereich Onlinepoker nur schwer umsetzen. Viele große Anbieter offerieren ihre Plattform aus dem Ausland heraus und sind daher nicht, oder nur schwer angreifbar. Der § 5a der SpielVO findet in solchen Pokerrecht Fällen keine Anwendung, oder wird schlicht ignoriert. Bis jetzt zog dies in keinem Fall größere Konsequenzen mit sich.



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