Pagagonien ist ein Landstrich im Süden von Argentinien und Chile. Weite Ebenen, bizarre Felsformationen und weite Gletscherfelder kennzeichnen diese Naturlandschaft genauso wie waldbedeckte Berge und tiefblaue Seen.
Der 42. Breitengrad. Alles unterhalb davon gehört zu Patagonien. Oder anders ausgedrückt: alles südlich der Flüsse Río Colorado in Argentinien und Río Bío Bío in Chile sowie nördlich der Magellanstraße heißt Patagonien. Manchmal wird auch das südlich der Magellanstraße gelegene Feuerland zu Patagonien gezählt. Argentinien und Chile teilen sich dieses Naturparadies.
Patagonien bedeckt beinahe die Fläche Europas. Es leben aber nur eine Millionen Menschen dort.
Patagonien ist die südlichste Landschaft in Südamerika. Sie wird durch die Anden getrennt und besteht aus aus Westpatagonien (befindet sich in Chile) und Ostpatagonien (befindet sich in Argentinien).
Der argentinische Teil Patagoniens bedeckt eine Fläche von etwa 765.720 km² und setzt sich aus den vier Provinzen Santa Cruz, Neuquén, Rio Negro und Chubut zusammen.
Von Feurland Feuerland, spanisch Tierra del Fuego, wird Patagonien durch die Magellanstraße abgetrennt.
Von den spanischen Wörtern patas grandes, große Füße, dürfte der Name Patagonien stammen. Zu den Zeiten des Kolumbus umwickelten die Eingeborenen ihre Füße zum Schutz vor Kälte mit Fellen und zeichneten auf diese Weise riesige Fußabdrücke.
Wer nach Argentinien kommt, sollte es sich nicht entgehen lassen, dieses Naturparadies zu besuchen.