Rowdys raus beim Golf
Golfbälle können bis zu 45 g schwer sein und erreichen im Extremfall 270 km/h. Da ist Vorsicht geboten: Nicht jeder sollte so schweres Gerät in die Hände bekommen. Wie die Waffenlizenz ist auch für den mit Schläger und Ball bewaffneten Zugang zum Golfplatz eine Prüfung erforderlich. Gerade weil Golf immer mehr zum Volkssport wird, ist eine einfache Rechnung nötig. Je dichter die Golfanlagen belegt sind, umso wichtiger ist die Sicherung des Spielbetriebes. Denn damit bei größerer Wahrscheinlichkeit, einen Mitgolfer zu erwischen, trotzdem niemand einen Kopf kürzer wird, gibt es die Platzreife. Die Platzreife wird meist im Rahmen einer richtigen kleinen Ausbildung in einer Golfschule und mit Golflehrern erreicht, denn am Ende steht auch eine richtige Prüfung mit Theorie- und Praxisteil – ganz wie beim Autofahren. Jede Menge Tipps auch zu den ganz eigenen sozialen Gesetzen, Insiderausdrücken und Ritualen auf den Golfplatz gehören natürlich auch dazu. Die so genannte Etikette im Theorieunterricht beinhaltet dabei auch vor allem auch Dinge wie rücksichtsvolles Verhalten, Vorsicht und ordnungsgemäße Handhabung der Golf-Utensilien. Dazu sind für die praktischen Prüfung Fähigkeiten der Spielbeherrschung wie Putten, Kurze-Eisen-Benutzung und der Abschlag zu erlernen. Auch auf dem Platz selbst kann konkret eine Menge über vorsichtiges, dabei aber nicht bummeliges Spiel erlernt werden. Und so hilft nur eins: Üben, üben, üben. Anschließend ist aber natürlich lebenslanges Lernen angesagt. So können sich an die Platzreife ein Turnierreife-Kursus zur Stärkung der Sicherheit und Kenntnis der Turnierregeln oder immer mal wieder ein gezielter Handicap-Kurs zur Steigerung der Konkurrenzfähigkeit und Trickkenntnis von Dingen wie Stablefordpunkten als Fortbildungen anschließen.
Kontaktperson : Andreas Mettler E-Mail : presse@mettlerweb.de
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