Für die meisten Menschen und besonders für die Kinder ist Weihnachten am engsten mit dem Brauch des Schenkens verknüpft.
In unserem Kulturkreis ist es üblich, dass unter dem Weihnachtsbaume die Geschenke für die Familie liegen und die Bescherung der große Moment ist, an dem man seine Weihnachtsgeschenke endlich auspacken kann.
Aber wie ist es eigentlich zum Brauch des Schenkens an Weihnachten gekommen.
Der Brauch des Schenkens reicht schon bis zum 18. Jahrhundert zurück. Die Katholiken wurden durch den Nikolaus beschert, während die Evangelen die Geschenke durch das Christkind erhielten. Im Laufe der Zeit übernahm das Christkind diese Aufgabe auch mehr und mehr in den katholischen Gebieten.
Heutzutage teilt sich der Weihnachtsengel diese große Aufgabe mit dem Weihnachtsmann, der mit seinem Schlitten, gezogen von niemand anderem als dem Rentier Rudolph, von Haus zu Haus zieht und die Kinder beschenkt.
Eigentlich ist es ja egal, wer die Geschenke bringt, die Hauptsache ist, man kann sie bald auspacken, aber trotzdem wird das Schenken durch die heiligen und schönen Geschichten um die Bescherung aufs Schönste versüßt.