Zur Auskleidung und Abdichtung eines Schwimmbeckens hat sich Schwimmbadfolie mit den Jahren fest etabliert. Sie besteht aus weichem PVC. Meistens werden bei der Herstellung zwei PVC-Folien mit einer Polyesterschicht in der Mitte verschweißt. Alles in allem ist sie etwa 1,5 cm dick. Man unterscheidet zwei Arten von Folie. Die erste Variante wird in 1,5–2 m breiten Bahnen geliefert und dann vor Ort ins Becken gelegt und verschweißt. Sie ist qualitativ sehr hochwertig, aber von einem Laien kaum zu verarbeiten.
Die Sackfolie wird in einem Stück geliefert und ist leicht zu handhaben. Sie lässt sich sehr einfach selber verlegen und ist deshalb ideal für einen selbst gebauten Swimming Pool mit Stahlwandbecken.
Um die Sackfolie zu verlegen, sollte sie zunächst in der Mitte des Pools ausgelegt werden. Dann wird sie zu den Rändern hin ausgebreitet. Auch die Sackfolie hat eine Schweißnaht zwischen dem Boden- und dem Wandteil. Diese muss überall in der Ecke zwischen Boden und Wand des Swiming Pools liegen.
Wundern sie sich nicht, dass die Folie ein wenig kleiner ist, als die Innenmaße des Pools. Schwimmbadfolie wird immer als Untermaß hergestellt. Durch den späteren Wasserdruck wird sie noch etwas gedehnt und gleichzeitig gleichen sich so kleine Produktionsfehler aus. Auf diese Art ist auch sicher gestellt, dass die Folie später glatt liegt und keine Falten wirft.
Das Wandteil der Folie wird nun gleichmäßig angehoben und mit der Einhängevorrichtung in den oberen Rand des Stahlwandbeckens eingehängt. Um zu verhindern, dass die Folie wieder abrutscht, hängen sie schon mal provisorisch die Handläufe des Stahlwandbeckens fest. Diese halten später die einzelnen Segmente des Stahlwandbeckens zusammen und auch die Folie an Ort und Stelle.
Nun können sie ein wenig Wasser einlassen, bis der Boden etwa einen Zentimeter mit Wasser bedeckt ist. Kleine Falten lassen sich nun mit einer Bürste oder den Füßen leicht entfernen. Dann kann mit der Befüllung des Pools begonnen werden.