In der Espressomaschine wird das Wasser in einem durch Gas oder elektrisch beheizten Kessel bzw. einem Wärmetauscher auf etwa 90 °C erhitzt. Danach wird mit sehr viel Druck gearbeitet, und zwar etwa 9 Bar. Das Wasser wird mi diesem Druck durch fein gemahlenes Espressomehl geleitet. Den Druck erzeugt man durch einen Hebel oder durch eine elektrische Pumpe. Es gibt inzwischen bei den Espressomaschinen, die inzwischen über überholte Systeme verfügen. Und zwar wurde früher bei diesen Maschinen der Druck aus dem Leitungsdruck gewonnen. Dies wurde jedoch wegen dem zu hohen Wasserverbrauch überdacht und ein neues System entwickelt. Doch auch die neuen Systeme verfügen noch immer über einen Siebträger. Dieser ist sozusagen das Herzstück von einer Espressomaschine.
Erfunden wurde der Espresso um die Wende zum 20. Jahrhundert. Die Espressomaschinen allerdings erste knapp vier Jahrzehnte später, und zwar im Jahr 1938 durch Achille Gaggia und von diesem auch zum Patent angemeldet. Wie auch jeder Neuentwicklung zu dieser Zeit stand man natürlich auch der Espressomaschine kritisch gegenüber. Doch der Geschmack von dem Espresso, der dabei herauskam, war für alle überzeugend. Auch heute überzeugen diese Maschinen was den Geschmack des Espresso angeht. Was den Espresso auch aus den Espressomaschinen auszeichnet, ist die Crema, diese hellbraune Masse, die sich bildet, wenn der Espresso aus der Maschine herausgetropft ist. Getrunken wird der Espresso im Übrigen in ganz Europa. Auch in Deutschland ist diese Kaffeezubereitung sehr beliebt. Doch erfunden wurde der Espresso in Italien. Doch dies hält die Verbraucher nicht davon ab, dass man diese Kaffeezubereitung in ganz Südeuropa (Spanien und Portugal) schlürft.