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Silvester - oft mehr Pflicht als Kür



Wie in jedem Jahr bekommt man schon ab Oktober die Frage gestellt, was man denn zu Silvester so vor hat. Und wenn man dann nicht so etwas antwortet wie: „Ich fliege nach New York und feiere gemeinsam mit Kate Moss auf dem Empire State Building“, oder „wir haben uns eine Hütte in St. Moritz gemietet und erwarten Prince Harry zum Dinner.“ wird man komisch angeschaut. Schließlich muss der Silvesterabend alle anderen Abende im Jahr um Längen übertreffen und etwas ganz exklusives und besonderes sein. Die Erfahrung zeigt aber, dass diese Erwartungshaltung nicht eben gut für eine rauschende Partynacht ist. Setzt man diese Erkenntnis in die Tat um, lässt Silvester einfach Silvester sein und den Abend ohne große Planung auf sich zukommen, erntet man meist dennoch nur Unverständnis. Doch mal ehrlich. Was gibt es angenehmeres, als das Jahr bei einem guten Essen mit einigen guten Freunden ausklingen zu lassen? Statt möchtegern Freundschaften mit Kate und Harry hinterherzujagen, lieber gemütliches Beisammensitzen mit Daniel und Elisabeth. Ohne großen „Erfolgsdruck“ Spaß haben funktioniert nun mal meist am Besten und so steht der angestrebten ausgelassenen Silvesternacht kaum noch was im Weg.


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