So wirken Aminosäuren auf die Immunabwehr
Es gibt 20 Aminosäuren, von denen acht den essentiellen Aminosäuren zugeordnet werden, während die anderen nicht essentielle Aminosäuren sind. Einige Aminosäuren sind für die menschliche Immunabwehr sehr von Bedeutung, so etwa Arginin, welches ein Energiesubstrat für die Zellen der Darmschleimhaut ist. Durch diese Aminosäure wird sichergestellt, dass der Darmtrakt auch wirklich einwandfrei funktionieren kann. Zudem wird durch diese Aminosäuren die Thymusdrüse stimuliert, was die Aktivität und die Anzahl der Abwehrzellen steigert. Zudem ist Arginin an der Stickstoffmonoxidproduktion beteiligt. Ein Mangel an Stickstoffmonoxid ist oftmals die Ursache für viele verschiedene Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Durch das Arginin werden die Gefäße geschützt und entspannt, was die Durchblutung verbessert und in der Folge den Blutdruck normalisiert. Eine weitere Aminosäure, die für den menschlichen Körper sehr wichtig ist, ist Glutamin, welches vor allem für die Energiezufuhr bestimmt ist. Besonders in Muskeln kommt Glutamin vor und wird bei körperlichen Anstrengungen vermehrt benötigt und daher auch schneller verbraucht. Wird dem Körper dann nicht ausreichend diese Aminosäure wieder zugeführt, ist er anfälliger gegenüber Infektionskrankheiten. Auch für die Funktionstüchtigkeit des Stoffwechsels und die Funktion des Darms ist Glutamin von Bedeutung. Eine der wichtigsten Aminosäuren ist die Folsäure, die in rund 90 Prozent nicht ausreichend mit der Nahrung aufgenommen werden kann. Besonders wichtig ist diese Aminosäure für schwangere Frauen, denn durch Folsäure wird das Risiko einer Fehlgeburt oder fetalen Fehlbildung vorgebeugt. Aber auch für nicht Schwangere ist Folsäure wichtig, denn auch hierdurch kann die Gefahr einer Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen minimiert werden. Mitunter die bekannteste Aminosäure ist Calcium, dass an vielen Prozessen im Körper beteiligt ist. Am Bedeutendsten ist dabei die Funktion als Stabilisator für Knochen und Zähne.
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