Strom aus eigener Erzeugungsanlage
Überall sieht man mittlerweile Windkraftanlagen, ist die Rede von Blockheizkraftwerken, Müllverbrennungsanlagen, Gas- und Dampfturbinenanlagen und Ersatzbrennstoff – Anlagen. Gestiegener Stromverbrauch in Industrie und Gewerbe bieten vielen Besitzern solcher Anlagen, die entstehende Energie gewinnbringend zu vermarkten. Die daraus gewonnene Energie geht meist in das Netz des örtlichen Betreibers und wird auch von diesem gezahlt. Strom für private Haushalte, Industriestrom oder Gewerbestrom wird wiederum durch den Netzbetreiber geliefert und die Verträge lauten ebenfalls auf diesen Betreiber. Nun gibt es aber auch für Energieerzeuger die Möglichkeit, durch unabhängige Energiebroker an die Börse zu gehen und den überschüssigen Strom zu Preisen zu verkaufen, die bis zu einem Viertel über dem Angebot des örtlichen Netzbetreibers liegen. Rechnet man dann noch die steuerlichen Ersparnisse und staatlichen Förderungen für Stromerzeugung dazu und hat vielleicht noch eine die Umwelt schonende Anlage, so lässt sich der selbst genutzte Strom ebenso wie die Installation eines eigenen Kraftwerkes fast amortisieren. Auf jeden Fall werden die Kosten weit geringer, als wenn eine Fabrik mit mehr als 100.000 kWh Jahresverbrauch vom öffentlichen Stromnetz abhängig ist. Aber auch Großkunden, die selbst keine Energieerzeugung betreiben, können sich über Energiebroker freuen. Diese Unternehmen haben sich meist auf den Vergleich von Angeboten für Großabnehmer spezialisiert. Egal ob ein bestehendes Angebot nachverhandelt werden soll, ein neuer Vertragsabschluss ansteht und das Angebot zu prüfen ist oder ob die schnell schwankenden Energiepreise beobachtet werden sollen, für solche Aufgaben sind viele Energiebroker am Markt. Obendrein bieten einige Unternehmen an, den Verbrauch direkt beim Großabnehmer zu minimieren, indem zum Beispiel die Beleuchtungsanlage geändert wird. Sowohl die Kosten für die Änderung wie auch die Wartung wird seitens des Brokers übernommen, der Kunde zahlt hier nur einen Prozentsatz der eingesparten Energie.
Kontaktperson : Andreas Mettler E-Mail : presse@mettlerweb.de
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