Bau und Renovierung

Strom günstiger



Die Debatte um die steigenden Strompreise sind voll am Laufen. Auch einige Bundesminister halten die aktuellen Strompreiserhöhungen für überzogen und für unangemessen. Bereits zu Jahresbeginn hatten 600 der ca. 900 Stromanbieter Briefe an ihre Kunden verschickt, um diesen mitzuteilen, dass sich ab Januar 2011 die Preise für die kWh Strom erhöht oder Preiserhöhungen für die erste Jahreshälfte 2011 angekündigt. Wer die erste Diskussionsrunde nicht mitbekommen hatte, inzwischen ist eine zweite ausgebrochen. Denn erneute hat sich der Bundesumweltminister zu Wort gemeldet. Norbert Röttgen richtete dabei die erneute Kritik an die Versorger. Und zwar dahingehend, dass die Strompreiserhöhungen nicht durch die Förderung der erneuerbaren Energien zu rechtfertigen seien. Denn die Versorgen kaufen den Strom billiger als früher ein, aber sie geben diesen Vorteil nicht an ihre Kunden weiter. Wer dem ersten Aufruf des Ministers noch nicht gefolgt war, folgte nun der zweite Aufruf: Die Tarife zu vergleichen und den Stromanbieter zu wechseln. Denn durch die Anzahl der Stromanbieter, die bereits erhöht haben sind inzwischen 2/3 der Haushalte betroffen. Dabei wird der Dreh an der Preisschraube von den Stromversorgern meist mit dem Anstieg der EEG-Umlage begründet. Damit werden nämlich die Haushalte bezahlt, die mit ihrer Solaranlage für Ökostrom sorgen. Doch die EEG-Subventionen sollen weiterhin grundsätzlich beibehalten werden.

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