Erst zu Beginn dieses Jahres ist in Europa ein neuer Trend aufgetaucht, der im Land der aufgehenden Sonne bereits seit geraumer Zeit eine beliebte Freizeitbeschäftigung ist. Die Rede ist von Sudoku, einem Zahlenpuzzle, das zwar ohne Rechnereien auskommt, einem aber eine Menge Logik abverlangt. Auch wenn die diffizilen Puzzles im fernen Osten schon seit geraumer Zeit in vielen Rätselheften erschienen sind, schwappte das Rätselfieber erst zu Beginn 2005 zu uns herüber. Bei uns findet Sudoku seither immer mehr Freunde.
Und so sind die Regeln des Puzzles: Ein Sudoku besteht aus einem Quadrat, welches in 81 Unterquadrate unterteilt ist – davon sind jeweils 9 der kleinen Felder zu einem grösseren Teilquadrat zusammengefasst. Ziel des Puzzles ist es nun, alle Felder so mit den Zahlen von 1 bis 9 zu füllen, dass in jeder Reihe, in jeder Spalte und in jedem grösseren Unterquadrat jede Ziffer nur ein einziges Mal vorkommt. Was nun so anspruchslos klingen mag, kann je nach Level des Puzzles ausserordentlich hart sein. Besonders, da sich eine falsch eingefüllte Nummer erst zum Schluss hin als falsch erweist.
Lösungsvorgehen existieren mittlerweile sehr viele. Diese reichen vom rein intuitiven Lösen des Sudokus, über diverse Ausschlussverfahren bis hin zu eigens entwickelten Lösungsalgorithmen. Wesentlich komplexer noch als die Lösung eines Sudokus ist aber das Kreieren eines solchen. Demzufolge sind die meisten Sudoku Puzzles von einem Computerprogramm generiert.