Kredit

Tagesgeldzinsen



Die Verzinsung der Geldanlage der Geldanlage auf einem Tagesgeldkonto ist immer abhängig vom Zinsniveau am Geldmarkt. In der Regel betragen die Zinsen auf ein Tagesgeldkonto jedoch zwischen 2 und 4% p.a., in Einzelfällen sogar bis zu 6% p.a. Damit erwirtschaftet ein Tagesgeldkonto bedeutend mehr Zinsen als ein Girokonto oder Sparbuch. Wenn man jetzt bedenkt, wie viele Millionen Menschen in Deutschland ihr Geld auf einem Sparbuch oder Girokonto mit Zinsen von vielleicht 0,50% p.a. verkümmern lassen, wird deutlich, wie viele Milliarden Euro an Zinserträgen die Sparer jedes Jahr an die Kreditinstitute verschenken. Ebenso wie ein Girokonto ist auch ein Tagesgeldkonto marktüblichen Zinsschwankungen unterworfen: Steigen die Zinsen am Geldmarkt, wird auch das Tagesgeld besser verzinst, fallen die Geldmarktzinsen, bekommt auch der Anleger auf seinem Tagesgeldkonto weniger Zinsen. Im Vergleich zu Geldanlagen wie Fonds oder Aktien sind die erzielbaren Zinsen auf einem Tagesgeldkonto natürlich wesentlich geringer, dafür besteht aber beim Tagesgeld keinerlei Verlustrisiko. Der Anleger bekommt immer mindestens seine investierte Summe zuzüglich der erwirtschafteten Zinsen ausbezahlt. Nur die Höhe dieser Zinsen unterliegt wie bereits beschrieben den Schwankungen des Marktes. Da eine Bank die Zinsen für Tagesgeld markttäglich dem aktuellen Zinsniveau anpassen kann, ist es sehr zu empfehlen, zum Ende einer Niedrigzinsphase in Tagesgeld zu investieren, um dann während des Anlagezeitraumes von steigenden Zinsen profitieren zu können.

Kontaktperson : Max Neugebauer
E-Mail : jsartikel@seos-club.de

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