Traumhafte Reittiere
Pferde sind neben Schafen die meistgezüchteten Tiere der isländischen Bauern. Während sie im Süden der Insel noch immer vorrangig zur Fleischgewinnung gehalten werden, stammen die niedlichen Reitpferde, die wir vor allem von Ferien- und Ponyhöfen kennen, aus dem Norden. Sie unterscheiden sich vor allem durch einen schlankeren und eleganteren Körperbau. Islandpferde eignen sich besonders zum Einstieg in den Reitsport, weswegen sie als Pferd für die ganze Familie in den 50er Jahren in Europa vor allem in Deutschland an Beliebtheit gewannen, wo auch heute noch nach ihrer Heimatinsel die meisten Islandpferde gezüchtet werden. Ein Tier darf jedoch nur als Islandpferd bezeichnet werden, wenn alle Vorfahren des Stammbaumes auf der Insel geboren wurden. Der Import von Pferden ist in Island hingegen verboten. Mit einer Größe unter 148cm, ihrem sanften Wesen und ihrer Geduld sind die kleinen Kraftpakete besonders für Kinder und unerfahrene Reiter geeignet. Durch ihren robusten Körperbau, der auf ihre Zeit als Acker- und Lastentier zurückzuführen ist, können sie auch von Erwachsenen geritten werden. Weitere Informationen zu den Islandpferden finden Sie auf http://www.pferdeinfos.com. Ihr drolliges Aussehen, die großen Augen, kurzen Beine und der kompakte Körperbau, tragen außerdem dazu bei, dass auch ängstliche Menschen schnell ihre Scheu vor ihnen verlieren. Zwei Aspekte, die sie für die Reit- und Hippotherapie, eine Ergänzung zur Krankengymnastik, attraktiv macht. Angenehm für den Reiter ist die für Islandpferde typische Gangart, „Tölt“ genannt, wobei abwechselnd nur ein oder zwei Hufe den Boden berühren und durch die fehlende Sprungphase der Reiter sehr bequem und nahezu erschütterungsarm auf ihnen sitzt, was gerade bei Anfängern unangenehmen Muskelkater in Grenzen hält. Suchen Sie weitere Informationen? Dann schauen Sie doch in einem Reiten Forum im WWW nach.
|