Mit rund zwei Quadratmetern Fläche, ist die Haut das größte Organ des Menschen, die umfangreiche Aufgaben zu erfüllen hat. Sie schützt den Körper vor schädigenden Umwelteinflüssen und trägt dazu bei, dass wir Schmerzen, Wärme und Kälte empfinden können. Da die Haut aber im direkten Kontakt mit der Außenwelt steht, ist sie unzähligen Einflüssen ausgesetzt. Immer mehr Menschen leiden dadurch an Hauterkrankungen, insbesondere an trockener Haut, welche unangenehm ist und weit reichende Folgen für Körper und Geist haben kann. Typische Merkmale trockener Haut sind: Rauhigkeit, Spannungsgefühl, gerötete Stellen, leicht rissige Haut sowie Juckreiz. Die Ursachen solch trockener Haut können durch äußere und innere Faktoren bedingt sein:
Äußere Faktoren
- Lichtbedingte Hautalterung
- Klima- und Umwelteinflüsse
- Ernährung
- Hautpflege oder therapeutische Maßnahmen (z. B. durch Arzneimittel)
- Hautkontakte mit Chemikalien (z. B. durch Reinigungssubstanzen oder Lösungsmitteln)
Innere Faktoren
- Hormonelle Einflüsse
- Genetische Veranlagung
- Dermatologische und internistische Krankheiten (Neurodermitis, Psoriasis, Ichthyosis, Diabetes)
- Biologische Hautalterung
Besonders häufig von trockener Haut sind Kinder unter 10 Jahren und ältere Menschen über 60 Jahre betroffen. Zwischen dem 20sten und 50sten Lebensjahr ist sogar der Anteil der Frauen die an trockener Haut leiden deutlich höher, als die der Männer.
Die Haupteigenschaft trockener Haut ist das verringerte Wasserbindungsvermögen, welches von der Konzentration an natürlichen Feuchthaltefaktoren (Urea und Lipide) abhängt. Wobei Urea (Harnstoff) eines der bedeutsamsten Endprodukte des menschlichen Eiweißstoffwechsels ist. Darüber hinaus enthalten fast alle Körperflüssigkeiten Harnstoff. Der Harnstoff gelangt dann auch mit dem Schweiß in die äußeren Hautschichten. Aber gerade bei Menschen mit trockener Haut ist die Harnstoffkonzentration in der Haut um fast 50 % reduziert. Daher ist es wichtig, der trockenen Haut die fehlenden Substanzen wieder zuzuführen. Diese dann aber langfristig in der Haut gehalten werden müssen. Aus diesem Grund, sind spezielle Pflegeprodukte zu wählen, die neben Urea (Harnstoff) auch Lipide (Hautfette) enthalten. Durch harnstoffhaltige Hautpflegeprodukte, wie sie von Eucerin in unterschiedlichen Konzentration (3, 5 oder 10 Prozent) angeboten werden, kann der Mangel an dem natürlichen Feuchthaltefaktor Urea nachhaltig ausgeglichen werden. Die zusätzlich enthaltenden Lipide bewirken auf Dauer eine Fettung der oberen Hautschichten. Dadurch wird die Haut wieder glatt, geschmeidig und erhält ihre natürliche Schutzfunktion zurück.
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