Uhren
Uhren gehören zum Alltag, Uhren gehören zum Leben und zur Tagesplanung in der westlichen Welt. Doch es ist nicht nur reine Nützlichkeit, die den Chronometer attraktiv macht. Denn Uhren können auch schön sein! Sie sind fast schon wie Kleidung, wenn sie einen Lebensstil betonen oder ein ständiger Hingucker sind. Uhren sind – um es anders zu sagen, beinahe eine kleine Art von Kunstform. Und zwar ein Kunstobjekt zum mitnehmen und zum mit-sich-umher-tragen. Die Vorteile von Uhren als Armband liegen an der Hand: Ästhetisch, anregend und auch dezent wird der Blick auf Stunden, Minuten und Sekunden zu einem Spiel – zusätzlich schmiegt sich die Wahl der eigenen Uhr (die durchaus eine fürs ganze Leben sein kann) in den Rest des eigenen Erscheinungsbildes. Also auch für andere wirkt man in gewisser Weise vollkommen. Der Blick auf Uhren kann unauffällig erfolgen, allgegenwärtig ermöglichen es angenehme Zeitanzeiger, mit der Zeit im Blick zu leben, ohne unter Druck zu stehen. Uhren konzentrieren sich auf Zeit: großflächig, ehrwürdig und präzise schmiegen sie sie sich in das eigene Sichtfeld ein, bestätigen den eigenen Geschmack für das Gute und machen es zur Freude, Zeiten einzuhalten. Doch nicht genug damit: Auch das Gebot, den Nächsten zu ehren, indem man ihn mit einem angemessenen Erscheinungsbild gegenübertritt, kann mit den passenden Uhren nur unterstützt werden: Gibt es sie doch in bunt, metallic, gold und silber – mit Zeigern, digitaler Anzeige oder beidem. Allein eines hat die moderne Zeit ihren Accessoires abgewöhnt: Der Reflex, sie jeden Morgen aufziehen zu müssen, ist bei den heutigen Uhren obsolet geworden.
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