Eine private Unfallversicherung soll für finanzielle Sicherheit sorgen, falls die versicherte Person durch einen Unfall einen dauerhaften Gesundheitsschaden erleidet. Aber viele Versicherungsnehmer haben zu teure Unfallversicherungen oder die Versicherungs- summen sind viel zu gering, um auch im Falle einer Vollinvalidität ausreichend abgesichert zu sein.
An dem folgenden Beispiel wollen wir zeigen, wie Sie eine optimale Unfallversicherung für sich und Ihre Familie finden können.
Herr Pfiffig möchte für sich eine private Unfallversicherung abschließen und für den Fall einer 100%-igen Invalidität 350.000 Euro erhalten. Selbst wenn er ca. 100.000 Euro davon für den behindertengerechten Umbau seines Wohnung sofort verbraucht, könnte er von den Erträgen der verbleibenden 250.000 Euro ohne finanzielle Not leben.
Natürlich weiß Herr Pfiffig auch, daß eine Berufsunfähigkeitsversicherung wichtiger wäre, da diese ihn bei Berufsunfähigkeit sowohl durch einen Unfall als auch durch Krankheit schützen würde. Aber er mußte auch erfahren, daß diese für ihn als Werkzeugmacher sehr teuer und wegen einer Vorerkrankung nur mit Risikoausschlüssen bzw -zuschlägen zu haben ist.
Deshalb sucht er nun eine preiswerte Unfallversicherung mit guten Versicherungs- bedingungen, d.h.:
- Bergungskosten bis mindestens 5.000 Euro,
- Gesundheitsschäden bei Rettungsmaßnahmen,
- Infektionen durch Zecken und andere Tiere sowie
- Unfallfolgen durch Herzinfarkt oder Schlaganfall
sollten unbedingt mitversichert sein und die Mitwirkung von Krankheiten sollten auch erst ab 40% angerechnet werden.
Mit einem Online-Vergleich hat er unter diesen Voraussetzungen für seinen Beruf bei einer Grundinvaliditätssumme von 350.000 Euro ohne Progression einen Jahresbeitrag von 203,00 Euro berechnet.
Doch auch das ist ihm noch zu teuer. Aber ein Tarif mit schlechteren Versicherungsbedingungen kommt für Herrn Pfiffig nicht in Frage. Und auch bei der Versicherungsleistung von 350.000 Euro bei Vollinvalditiät möchte er keine Abstriche machen. Deshalb prüft er jetzt die Möglichkeit einer Progression.
Bei einer Unfallversicherung ohne Progression erfolgt die Invaliditätsleistung prozentual dem Grad der Invalidität, in unserem Beispiel bei 25%-iger Invalidität also 87.500 Euro (25% von 350.000 Euro), bei 50%-iger Invalidität 175.000 Euro und bei Vollinvalidität 350.000 Euro.
Bei einer Unfallversicherung mit Progression erhöht sich dagegen die Invaliditätsleistung schon ab 26%-iger Invalidität progressiv. Entsprechend dem obigen Diagramm könnte Herr Pfiffig also die Grundinvaliditätssumme auf 100.000 Euro reduzieren und eine Progression von 350% vereinbaren. Bei dieser Variante bekäme er bei 25%-iger Invalidität zwar nur noch 25.000 Euro (25% von 100.000 Euro), bei 50%-iger Invalidität noch 100.000 Euro und bei Vollinvalidität aber 350.000 Euro. Der Jahresbeitrag reduziert sich dadurch aber auf 91,64 Euro.
Jetzt hat Herr Pfiffig eine wirklich preiswerte Unfallversicherung mit den gewünschten Versicherungsbedingungen und ausreichender Versicherungssumme im Falle einer hohen Invalidität gefunden. Er vereinbart nun noch eine kleine Todesfall-Leistung. Denn bis zu deren Höhe wird ein Vorschuß gezahlt, wenn noch nicht feststeht, wie hoch der Invaliditätsgrad nach Abschluß der Behandlungen sein wird.
Mit unserem Vergleich zur Unfallversicherung können auch Sie verschiedene Varianten online berechnen und vergleichen. Nutzen Sie die Möglichkeiten, die Ihnen das Internet bietet.